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AKADEMIE
18.12.2020

Mein TSG-Moment (20): Wolfgang Heller und sein ewiger Co-Trainer

Der Fußball steckt voller Emotionen, vor allem, wenn der eigene Verein beteiligt ist. In unserer Serie „Mein TSG-Moment“ blicken aktuelle und ehemalige Mitarbeiter, Trainer und Spieler der Akademie auf ihre ganz besonderen Momente mit der TSG zurück – ob als aktiv Beteiligte oder als Zuschauer. Heute: Wolfgang Heller, Koordinator des Individualtrainings in der Akademie, der auf 14 Jahre mit seinem Co-Trainer Benjamin James schaut.

»Ich bin seit 2006 Trainer in der Akademie. Einen einzelnen Moment herauszugreifen, fällt mir schwer. Mit der U14 und U15 durfte ich insgesamt sechs Meisterschaften und sechs Pokalsiege feiern – dazu viele Siege bei großen Hallenturnieren. Für mich war in all den Jahren ganz einfach die Zusammenarbeit mit meinem Co-Trainer Benjamin James das Schönste. Sie hat mir all diese wunderbaren Momente ermöglicht.

Die Zusammenarbeit mit Ben war von Anfang an einfach überragend. Ich denke, was unsere gemeinsame Zeit am besten charakterisiert, sind Spaß und Erfolg. Ich wurde 2006 Cheftrainer der U14 und Ben mein Co-Trainer. Gestartet sind wir mit dem 1993er-Jahrgang und wir wurden direkt Erster der U15-Landesliga und sind in die Verbandsliga aufgestiegen. Besonders erfolgreich war dann die Zeit von 2009 bis 2012, in der wir drei Mal hintereinander Meister wurden. Nach sieben Jahren in der U14 sind wir 2013 dann gemeinsam in die U15 aufgerückt, mit der wir 2016 und 2018 noch zwei Süddeutsche C-Jugend-Meisterschaften gewonnen haben.

Ich denke, dass Ben und ich uns – jeder auf seine Weise – super ergänzt haben und wir auch mit unseren weiteren Co-Trainern immer ein starkes Team gebildet haben. Trotz ständiger Weiterentwicklung hat sich bei uns über die Jahre auch eine gewisse Routine in den Abläufen eingestellt. Meiner Meinung nach sind Verlässlichkeit und Vertrauen das Wichtigste in einem Trainerteam. Dazu kommen gute Stimmung und harte Arbeit. All das war bei Ben und mir stets gegeben.

So unterschiedlich wir beide auch in der Persönlichkeit sind, so ähnlich ticken wir auf dem Platz. Dadurch konnten wir unsere Werte immer verlässlich an unsere Teams weitergeben. Ben war für die Spieler stets ein guter Ansprechpartner und die Jungs standen bei uns immer im Mittelpunkt. Nicht etwa eigene Ambitionen. Das sollte im Jugendfußball eigentlich selbstverständlich sein und muss sich ja auch nicht ausschließen. Schließlich war uns der Dreier am Wochenende natürlich auch immer wichtig.

Ben hat in all den Jahren in der Akademie Spuren hinterlassen. Sätze wie „Goals are the beauty of the game“ oder „Gimme some accolades“ sind legendär und sicherlich auch den Spielern im Gedächtnis geblieben. Auch offene Worte zur rechten Zeit waren uns immer wichtig, denn sie bringen einem zum Nachdenken.

Als ich in Hoffenheim angefangen habe, war Ben bereits da. Wir sind damals einfach zusammengewürfelt worden, aber es war für mich die beste Entscheidung überhaupt, denn ich konnte mir keinen besseren Co-Trainer wünschen. Auch wenn wir uns nach 14 Jahren „Trainer-Ehe“ nun nicht mehr jeden Tag sehen, wird unsere Freundschaft weiter bestehen. Da wir beide nach wie vor als Individualtrainer in der Akademie arbeiten, haben wir ja auch beruflich immer noch miteinander zu tun. Und wenn wir uns heute treffen – ob auf dem Platz oder privat – haben wir ganz sicher immer etwas zu lachen.«

 

Ein Blick zurück:
Wolfgang Heller: Der Talentschmied | Benjamin James: Unterwäschemodel und WM-Fahrer

 

DIE BISHERIGEN TSG-MOMENTE

1 | Noelle Schweizer und der perfekte Tag

2 | René Ottinger und dieses 4:2

3 | Gabriel Meister und die weiße Weste

4 | Melanie Fink und ihre KPT-Premiere

5 | Torsten Berger und das Döner-Tor

6 | Claudio Lanzillotta und der Liverpool-Trip

7 | Harald Steidel und die Reise nach Braga

8 | Martin Schenk und der Balljungenwirbel

9 | Kai Herdling und das erste Bundesliga-Tor

10 | Dominik Drobisch und das Happy End

11 | Savaş Erinç und der erste Aufschlag

12 | Marco Terrazzino und das Gänsehaut-Tor

13 | Matthias Born und der Sixpack in Berlin

14 | Kai Rosar und das 6:0 bei den Bayern

15 | Kai Kraft und der letzte Arbeitstag

16 | Robin Szarka und das Dortmund-Spiel

17 | Emin Birinci und das Unterzahl-Spektakel

18 | David Otto und das Erweckungserlebnis

19 | Thorsten Stoll und das alte Klubhaus

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