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09.08.2021

TSG gewinnt Pokal-Fight bei Viktoria Köln

120 Minuten gekämpft, zweite Runde erreicht: Die TSG Hoffenheim hat im DFB-Pokal 3:2 (1:1/1:1/2:2) bei Viktoria Köln nach Verlängerung gewonnen. Andrej Kramarić, der bereits das 1:0 erzielte, traf in der 107. Minute zum umjubelten Siegtreffer beim Drittligisten. Zudem schoss Munas Dabbur ein Tor im Sportpark Höhenberg.

Personal und Taktik:

Mit zwei Neuzugängen ins erste Pflichtspiel: Sowohl David Raum als auch Angelo Stiller standen in der Startelf in der ersten Runde des DFB-Pokals bei Viktoria Köln. Philipp Pentke begann im Tor für den angeschlagenen Oliver Baumann. Die Viererkette vor dem Torwart bildeten Melayro Bogarde, Kevin Akpoguma, Kevin Vogt und Raum. Stiller begann im defensiven Mittelfeld an der Seite von Dennis Geiger. In der offensiven Dreierreihe davor liefen Georginio Rutter, Christoph Baumgartner und Jacob Bruun Larsen auf. Im Sturm startete Andrej Kramarić, der zudem die Kapitänsbinde trug.

Nach etwas mehr als einer Stunde wechselte die TSG doppelt: Stefan Posch und Sebastian Rudy kamen für Bogarde und Rutter. Baumgartner rückte auf die rechte Offensivseite (64.). In der 76. Minute tauschte Sebastian Hoeneß offensiv: Munas Dabbur kam für Geiger und unterstützte Kramarić im Sturm. In der Verlängerung wurde zudem Mijat Gaćinović für Bruun Larsen sowie (105.) Marco John für den angeschlagenen Raum (115.) eingewechselt.

Szene des Spiels:

Das 3:2. Zwei Mal ging die TSG zuvor in Führung, doch jeweils konterte Viktoria Köln kurz darauf und erzielten den jeweiligen Ausgleich. Nach dem 3:2 durch Andrej Kramarić kamen die Kölner nicht mehr zurück. Mit einem schönen Dribbling und einem platzierten Schuss entschied der Kroate die Partie.

Zahl des Spiels: 3

Aller guten Dinge sind drei: Erst die dritte Führung für die TSG reichte, um den Sieg nach 120 Minuten nach Hause zu bringen. Zwei Mal egalisierte Viktoria Köln zuvor den Rückstand.

Aufstellungen:

Viktoria Köln: Nicolas – Heister, Rossmann, Greger, Buballa – Klefisch, Lorsch (89. Hemcke), Sontheimer (110. Bunjaku) – Handle, Amyn (59. Philipp) – Möller (59. Thiele)

TSG Hoffenheim: Pentke – Bogarde (64. Posch), Akpoguma, Vogt, Raum (115. John) – Geiger (76. Dabbur), Stiller – Rutter (64. Rudy), Baumgartner, Bruun Larsen (105. Gaćinović) – Kramarić

Tore:  0:1 Kramarić (27./Foulelfmeter), 1:1 Handle (33.), 1:2 Dabbur (94.), 2:2 Greger (102.), 2:3 Kramarić (107.)

Der Spielfilm

10

Die erste Chance der Partie: Bruun Larsen spielte Kramarić an, der von links in die Mitte zog und es einfach mal aus 20 Metern versuchte: knapp am linken Pfosten vorbei.

19

Nach einer Hoffenheimer Ecke kam es zu einem Durcheinander im Strafraum. Erst wurden zwei TSG-Schüsse geblockt, dann landete der Ball bei Akpoguma, der aus spitzen Winkel aber nur das Außennetz traf.

24

Die nächste gute Chance zur Führung: Nach einem schönen Freistoß von Kramarić aus dem rechten Halbfeld kam Rutter relativ freistehend zum Kopfball, erwischte den Ball aber nicht richtig und köpfte vorbei. Da war mehr möglich. 

27

Viktoria Köln verlor den Ball in der eigenen Hälfte, Bruun Larsen nahm Tempo auf und kam im Strafraum zu Fall. Kramarić übernahm beim Strafstoß Verantwortung, verlud den Torwart und traf sicher aus elf Metern ins linke Eck.

33

Die TSG leistete sich einen Ballverlust im Mittelfeld. Köln schaltete schnell um auf die linke Seite. Handle hatte zu viel Platz und schlenzte den Ball perfekt ins lange Eck - keine Chance für Pentke.

54

Erste gute Chance in der zweiten Hälfte. Rutter zog von rechts in die Mitte und flankte mit links. Kramarić stand ziemlich frei, köpfte aber knapp über die Latte.

64

Baumgartner lief auf einmal allein auf das Kölner Tor zu, doch der Österreicher scheiterte im Eins-gegen-Eins an Nicolas. Das hätte die Führung sein müssen.

81

Das konnte nicht sein. Nach einem langen Ball von Kramarić war Baumgartner erneut frei durch und lief auf Nicolas zu, doch der Österreicher schoss rechts vorbei. Die erneute Riesenchance zur Führung. 

90 + 1

Eine Kölner Ecke wurde enorm gefährlich. Pentke kam raus, erreichte den Ball aber nicht. Zum Glück köpfte Rossmann am Tor vorbei.

94

Da war die hochverdiente Führung. Zunächst scheitert Dabbur noch aus kürzester Distanz an Nicolas, doch die TSG setzte nach und eroberte den zweiten Ball. Baumgartner flankte auf den zweiten Pfosten, wo sich Dabbur dieses Mal die Chance nicht entgehen ließ und zum 2:1 traf.

102

Die TSG schenkte eine Ecke leichtfertig her. In der Mitte stieg Greger am höchsten und nickte zum 2:2 ein.

107

Die TSG spielte es geduldig aus am Kölner Strafraum. Kramarić tanzte seinen Gegenspieler aus und traf aus halblinker Position ins lange Eck.

Daten & Fakten zum Spiel »

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