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22.01.2021

Hoeneß: „Köln bei ständigem Druck verwundbar“

Nur eine Woche nach dem Ende der Bundesliga-Hinrunde beginnt für die TSG Hoffenheim mit der Partie gegen den 1. FC Köln (Sonntag/18.00 Uhr) bereits die Rückrunde der Spielzeit 2020/21. Auf der Pressekonferenz vor der Partie gegen den Tabellen-Sechzehnten hat sich Cheftrainer Sebastian Hoeneß über die Personalsituation, die Schwächen von Gegner Köln und die defensive Stabilität seiner Mannschaft in den vergangenen zwei Spielen geäußert.

Sebastian Hoeneß über …

… die Personalsituation: „Die Schulterverletzung von Kevin Vogt ist nicht so gravierend, wie wir es zunächst befürchtet haben. Trotzdem steht hinter seinem Einsatz gegen Köln ein dickes Fragezeichen. Ansonsten haben wir zwei, drei kleinere Blessuren in der Mannschaft, die sind aber eigentlich nicht der Rede wert. Eventuell werden wir auf Pavel Kadeřábek zurückgreifen können, der weiterhin im Training ist und sich gut fühlt.“  

… die Hinrundenbilanz der TSG: „Natürlich hatten wir mit dem Spiel gegen Schalke ein negatives Erlebnis. Obwohl es sich, wie ich bereits zuvor betont habe, in der ersten Halbzeit nicht so angefühlt hat. Der Sieg im Bayern-Spiel war hingegen sicher etwas Besonderes, und auch die Europa-League-Spiele waren schöne Momente. Ich kann aber nicht einen einzigen negativen sowie positiven Moment herausstellen.“

das Spiel gegen den 1. FC Köln in der Hinrunde: „Es kommt mir sehr lange zurück vor, in der Zwischenzeit ist sehr viel passiert. Aber natürlich haben wir positive Erinnerungen an den Sieg in Köln, und für mich war es mein erstes Bundesligaspiel. Auch bei Köln hat sich in den vergangenen Monaten einiges verändert, deshalb schauen wir uns eher die jüngsten Spiele an, um uns auf das Spiel vorzubereiten.“

… die Schwächen von Gegner Köln: „Ich habe mir das Spiel gegen Schalke angeschaut, das kann natürlich in beide Richtungen kippen. Die Kölner sind bei Standardsituationen extrem gefährlich. Nach dem Gegentreffer zum 1:1 hatten sie aber sichtbar mental zu kämpfen und sind sehr unter Druck geraten. Allerdings hat die Mannschaft diesem standgehalten und erzielte später sogar noch das 2:1. Das spricht für die Kölner, jedoch haben wir auch gesehen, dass die Mannschaft bei ständigem Druck verwundbar ist. Wir wollen das Spiel unbedingt gewinnen.“ 

… die defensive Stabilität in den vergangenen zwei Partien: „Seit Beginn des Jahres stehen wir viel auf dem Trainingsplatz und haben uns einige Dinge für unsere Defensivarbeit vorgenommen, die jetzt Früchte tragen. Wir sind insgesamt stabiler geworden, insbesondere was die personelle Situation und die Abläufe betrifft. Außerdem haben wir eine gute Haltung auf dem Platz, auch gegen Hertha. Vor allem gegen den Ball haben wir einige Dinge gezeigt, die mir sehr gut gefallen haben. Die Mannschaft hat miteinander gefightet, die Stürmer haben nach hinten und unsere Verteidiger hart am Mann gearbeitet.“

Die Form des Gegners:

Mit dem 2:1-Sieg gegen den FC Schalke 04 konnte der 1. FC Köln den erst zweiten Erfolg in den vergangenen 26 Ligaspielen einfahren. Nach den gewonnenen drei Punkten in Gelsenkirchen befindet sich das Team von Markus Gisdol mit 15 Punkten auf dem 16. Tabellenplatz, Schalke 04 und der FSV Mainz 05 folgen mit jeweils sieben Punkten auf den Rängen 17 und 18.

Die bisherigen Duelle:

24 Mal trafen die TSG Hoffenheim und der 1. FC Köln bislang in Pflichtspielen aufeinander, darunter drei Partien im DFB-Pokal sowie zwei in der 2. Bundesliga. Die Bilanz fällt dabei mit zehn Siegen und sechs Unentschieden positiv für die TSG aus, acht Mal konnten die Domstädter gewinnen. Vor allem die vergangenen sieben Duelle sprechen für Hoffenheim: Sechs Siege sowie ein Unentschieden gelangen der TSG seit der Hinrunde der Saison 2016/17.

 

 

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