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FRAUEN
11.03.2021

Fabienne Dongus: „Noch ein weiter Weg“

Sieben Spieltage stehen in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga noch an, am Sonntag (14 Uhr) geht es für die TSG zum Aufsteiger SV Werder Bremen. Spielführerin Fabienne Dongus spricht im Interview über den Gegner, den dritten Tabellenplatz und die Selbstkritik nach dem Spiel gegen Frankfurt.

Hallo Fabi, am Sonntag habt ihr gegen Eintracht Frankfurt euren 10. Saisonsieg gefeiert. Wie sah eure Analyse des 2:0-Erfolgs aus?

„In der ersten Halbzeit waren wir gut im Spiel, haben es aber verpasst, noch das dritte oder vierte Tor zu machen. Nach der Pause haben wir einfach viel zu viele individuelle Fehler gemacht. Wir haben uns über das 2:0 und die drei Punkte gefreut, aber ganz zufrieden waren wir nicht. Das zeigt, welchen hohen Anspruch wir an uns selbst haben. Wir streben nicht nur danach, Punkte zu holen und zu gewinnen, sondern wollen uns diese mit guten Leistungen verdienen. Diese Einstellung ist sicherlich auch ein Grund dafür, dass wir momentan so erfolgreich sind.“

Am Wochenende hat Turbine Potsdam in Leverkusen Punkte liegengelassen. Die Teams, die derzeit in der Tabelle hinter euch stehen, haben alle noch Nachholspiele zu absolvieren. Wie sehr schaut ihr momentan auf das Gesamtklassement?

„Ich muss schon zugeben, dass man immer mal wieder auf Potsdam schielt. Aufgrund der Nachholspiele ist es aber auch schwer, das jetzt richtig einzuschätzen. Es geht immer noch eng zu und deshalb hat die derzeitige Tabellensituation für uns keinen großen Stellenwert.“

Ist die Champions League-Qualifikation für euch schon in greifbarer Nähe?

„Wir haben noch sieben Spiele vor uns und können uns definitiv nicht ausruhen. Umso wichtiger ist es, wie nach dem Sieg gegen Frankfurt selbstkritisch zu sein. Es ist noch ein sehr weiter Weg und im Endeffekt kann in der Bundesliga jeder Gegner zum Stolperstein werden. Deshalb ist das Thema Champions League für uns auch noch weit weg. Wir sind froh, wie es läuft und dass die Ausgangssituation gut ist, aber vor uns liegt auch noch viel Arbeit.“

Die nächste Aufgabe heißt Werder Bremen. In der Hinrunde habt ihr nach einer schwachen ersten Halbzeit innerhalb einer guten Viertelstunde die Partie gedreht. Was habt ihr euch für Sonntag vorgenommen?

„Auf uns wartet eine lange Auswärtsfahrt und wir haben uns in Bremen bisher meist schwergetan. Deshalb wissen wir, dass das sicherlich kein einfaches Spiel wird. Aber klar, wir gehen diese Aufgabe selbstbewusst an und unter dem Strich zählen für uns nur drei Punkte. Wir werden fokussiert sein müssen, denn sonst werden wir wie im Hinspiel Probleme bekommen. Denn da haben die Bremerinnen gezeigt, welche Qualitäten sie haben.“

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