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MäNNER
17.02.2017

Jan Rosenthal: "Die TSG ist schnell und direkt"

Jan Rosenthal ist ein Künstler. Um Niederlagen zu verarbeiten, malt er ganz gerne mal. Über sein Hobby, die Wichtigkeit von Sandro Wagner für ein Team und das Duell der TSG gegen Darmstadt am Samstag (18.02., 15.30 Uhr) spricht der Mittelfeldspieler mit achtzehn99.de.

Du vertreibst dir deine Freizeit gerne mit Kunst. Was malst du und was bereitet dir daran Freude?

Jan Rosenthal: Wenn ich male, dann meist mit Ölfarben viele bunte, abstrakte Dinge, die ich in meiner Umgebung sehe. Freude bereitet mir daran der Schaffensprozess an sich - sich einfach von seinem Gefühl treiben zu lassen.

Beruhigt dich Kunst auch nach Niederlagen oder schlechten Spielen? 

Rosenthal: Es hilft, den Kopf freizubekommen und sich auf andere Dinge zu fokussieren. In letzter Zeit bin ich allerdings nicht häufig zum Malen gekommen. Seit sechs Wochen ist meine Tochter auf der Welt. Sie ist nun mit ein Grund, dass ich mich nach sportlich negativen Erlebnissen schnell wieder beruhige.

Du hast in Darmstadt auch mit Sandro Wagner gespielt – was macht ihn für eine Mannschaft wichtig?

Rosenthal: Sandro zeichnen ein enormes Selbstvertrauen und eine hohe körperliche Präsenz aus. Er kann zwei, drei Spieler binden, reißt Leute mit und hat einen großen Ehrgeiz – alle diese Dinge sind sehr wichtig für ein Team.

Am vergangenen Spieltag habt ihr den BVB geschlagen. Beschreibe mal die Stimmung in der Kabine nach dem Spiel?

Rosenthal: In erster Linie waren wir erleichtert. Es war schön, nach der langen Zeit mal wieder ein Spiel gewonnen zu haben. Es hat uns auch gefreut, dass es ein Heimspiel war, sodass wir den Fans, die uns auch in schlechten Phasen bedingungslos unterstützen, etwas zurückgeben konnten.

In eurem ersten Bundesligajahr habt ihr den Klassenerhalt geschafft, dieses Jahr scheint es schwerer zu sein. Warum bist du optimistisch, dass es wieder gelingt?

Rosenthal: Die jüngere Vergangenheit hat gezeigt, dass uns diese anscheinend unmöglichen Aufgaben liegen. Fast alle haben uns schon abgeschrieben - der Kader ist charakterlich so gestrickt, dass wir auch Spaß daran haben, dem Umfeld zu beweisen, dass mehr in uns steckt als viele erwarten.

Darmstadt hat bisher eine defensive Spielweise bevorzugt – ändert sich das unter Torsten Frings?

Rosenthal: Für uns wird es immer wichtig sein, defensiv gut zu stehen. Generell wollen wir unter Torsten Frings mutiger spielen, aber das geht oftmals Hand in Hand mit einer guten Defensive. Denn wenn man sich hinten reinstellt, steigt oft auch die Gefahr, dass man ein Fernschusstor kassiert und die Zuordnung nicht stimmt - sei es bei Flanken oder Kopfbällen.

Die TSG hat in dieser Saison zuhause noch nicht verloren – was für ein Spiel erwartest du am Samstag?

Rosenthal: Wir müssen sehr wachsam sein, da Hoffenheim eine handlungsschnelle Mannschaft ist, die schnell umschaltet und den direkten Weg in die Spitze sucht. Wir wollen mit gelegentlichen Kontern und Ballbesitzphasen den Schwung aus ihrem Spiel nehmen.

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