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25.10.2016

Pokalkracher in Köln: "Wird ein heißer Tanz"

DFB-Pokal. Flutlicht. Mittwochabend. 20.45 Uhr. 2. Runde. Die TSG beim 1. FC Köln. Es gibt nur weiterkommen oder rausfliegen. Ein K.o.-Spiel. Julian Nagelsmann und achtzehn99.de schauen auf den Pokal-Kracher voraus.

Julian Nagelsmann über ...

... den Gegner.

Köln spielt bisher eine außergewöhnlich gute Saison. Sowohl Jörg Schmadtke als auch Peter Stöger machen dort seit Jahren sehr gute Arbeit. Die Mannschaft ist sehr stabil, steht in der Defensive gut, hat Stärken im Umschaltspiel und einen ausgeglichenen, starken Kader. Zudem kommen sie als Einheit rüber - da gibt es viele Emotionen, wenn sie Tore erzielen. Es wird ein heißer Tanz am Mittwochabend.

... das Personal.

Sandro Wagner ist nach einem Schlag auf den Oberschenkel gegen Leverkusen noch ein bisschen angeschlagen. Auch bei Jeremy Toljan müssen wir abwarten - er konnte am Montag nicht trainieren. Die Wahrscheinlichkeit für einen Einsatz ist nach einer Behandlung und minimaler Belastung am Montag aber gestiegen. Pavel Kaderabek wird uns gesperrt fehlen. Ansonsten sind die Spieler verletzt, die schon länger ausfallen - Mark Uth und Pirmin Schwegler.

... die sportliche Situation I.

Wir werden erst im Lauf des Dienstag entscheiden, ob wir rotieren. Es kann sein, dass es einige Wechsel geben wird. Aber es gibt keinen im Kader, der dringend eine Pause braucht. Wir hatten intensive Spiele, aber die Belastung ist leichter wegzustecken, wenn man gewinnt. Alle haben Lust zu spielen. Keiner wird freiwillig verzichten. Ich schaue mir das abschließende Training an und entscheide dann.

... die sportliche Situation II.

Ich war noch nie als Spieler oder Trainer in Köln. Deshalb freue ich mich besonders auf die Partie. Es wird sicherlich ausverkauft sein. Dazu kommt die spezielle Atmosphäre eines Pokal-Spiels - es geht um alles. Man bekommt ein direktes Feedback für die Leistung: Weiterkommen oder ausscheiden.

... die sportliche Situation III.

Wir haben uns zuletzt defensiv deutlich stabilisiert. Das Umschalten nach Ballgewinn gefällt mir sehr gut und wir brauchen nur wenig Zeit, bis wir uns eine Chance herausspielen. Wir sind aber nicht nur auf das Balljagen angewiesen, sondern sind auch in der Lage, uns Möglichkeiten zu erarbeiten, wenn wir Ballbesitz haben. Wir wollen in Köln eine stabile Leistung abliefern.

Die bisherigen Duelle:

Im DFB-Pokal trafen die TSG und der FC schon zwei Mal aufeinander, in der zweiten Liga gab es zwei Duelle und in der Bundesliga begegneten sich die Teams bereits zwölf Mal. Beide Pokal-Partien wurden, wie jene am Mittwochabend, in der 2. Runde ausgetragen. In der Saison 2011/12 setzte sich "Hoffe" mit 2:1 durch, in der Saison 2002/03 gewann der FC bei der TSG, die damals in der Regionalliga spielte. Die beiden Begegnungen mit Aussagekraft - die Duelle aus der Vorsaison der Bundesliga - endeten jeweils mit einer Punkteteilung (0:0 in Köln, 1:1 in Sinsheim).

Die Form des Gegners:

Die Mannschaft von Trainer Peter Stöger hat am vergangenen Wochenende in der Bundesliga das Spitzenspiel bei Hertha BSC - Hoffenheims nächstem Gegner in der Bundesliga - knapp mit 1:2 verloren. Die letzte Pflichtspielniederlage davor? 10. April 2016. Eine 0:2-Heimniederlage gegen Bayer Leverkusen. Am 29. Spieltag der Vorsaison. Köln ist trotz der Niederlage in bestechender Form. Vor allem im heimischen Stadion, wo es im Saisonverlauf drei Siege und ein Unentschieden (gegen den Tabellenzweiten RB Leipzig) gab.

Das Schlüsselduell:

Ein Ex-Hoffenheimer ist in der Offensive der Kölner Schlüsselspieler - Anthony Modeste. Der Franzose, schon in der vergangenen Saison mit starken Leistungen für die Kölner, hat zum Start in die neue Spielzeit noch eine Schippe drauflegt. Acht Spiele. Acht Tore. Dazu eine Vorlage. Ein neun der 13 Kölner Liga-Tore war der Stürmer beteiligt. Auf die Abwehr der TSG kommt ein Wirbelsturm zu, dem sie sich in den Weg stellen muss.

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