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FRAUEN
26.06.2020

Jürgen Ehrmann: „Haben was zu feiern“

Das letzte Saisonspiel in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga werden die TSG-Frauen am Sonntag (14 Uhr, live und kostenlos bei Magenta Sport) beim 1. FFC Turbine Potsdam bestreiten. Trainer Jürgen Ehrmann, der am Sonntag das letzte Mal an der Seitenlinie stehen wird, freut sich auf den Abschluss einer überragenden Saison, die die Hoffenheimerinnen im Fernduell mit dem FC Bayern München sogar noch mit der Champions League-Qualifikation krönen könnten.

Trainer Jürgen Ehrmann über…

…sein letztes Spiel an der Seitenlinie.

„Das ist für mich am Wochenende gar nicht so das Thema. Wir konzentrieren uns auf unser letztes Saisonspiel und wissen, dass wir nach Abpfiff auf jeden Fall etwas zu feiern haben: Wir können auf eine riesige Saison zurückblicken! Die Emotionen, weil es mein letztes Spiel als Trainer ist, kommen vielleicht erst dann.“

…die Chance auf die Champions League-Qualifikation.

„Wir wollen unser letztes Saisonspiel natürlich gewinnen und mit einem Sieg unsere überragende Saison krönen. Wir wollen das auf den Platz bringen, was wir uns vornehmen und die letzte Aufgabe mit viel Spaß angehen. Die Chance auf die Champions League-Qualifikation haben wir zwar im Kopf, aber mein Trainerkollege vom FC Bayern München ist ja sehr überzeugt, das letzte Spiel in Essen zu gewinnen. Aber der Fußball hat ja schon die ein oder andere verrückte Geschichte geschrieben – vielleicht ja auch am Sonntag, wenn wir im Fernduell mit dem FC Bayern München um den zweiten Tabellenplatz kämpfen.“

…den 1. FFC Turbine Potsdam.

„Wir treffen auf eine sehr heimstarke Mannschaft, die sich mit Sicherheit für die deutliche Niederlage im Hinspiel revanchieren will. Wir freuen uns auf einen guten Gegner, der gegen den Ball sehr aggressiv agiert und schnell nach vorne spielen kann. Potsdam wird am letzten Spieltag sicherlich keine Geschenke verteilen und wir erwarten eine knifflige Aufgabe. Leider müssen wir auch im Karl-Liebknecht-Stadion auf Zuschauer verzichten, vor der Kulisse spielen wir aufgrund der tollen Atmosphäre eigentlich immer sehr gern.“

…das Personal.

„Auch im letzten Saisonspiel müssen wir auf Judith Steinert, Luana Bühler und Martina Tufekovic verzichten. Katharina Naschenweng wird uns verletzungsbedingt ebenfalls nicht zur Verfügung stehen. Der Einsatz von Michaela Specht, die mit muskulären Problemen zu kämpfen hat, ist fraglich.“

Die Form des Gegners:

Nach der Hinrunde musste sich der 1. FFC Turbine Potsdam mit dem siebten Tabellenplatz begnügen, besser lief es für das Team von Chef-Trainer Matthias Rudolph dann aber in der zweiten Saisonhälfte. Mit 34 Punkten belegen die Potsdamerinnen nun den fünften Rang, am letzten Spieltag der FLYERALARM Frauen-Bundesliga könnte es noch einen Platz nach oben, aber auch noch einen nach unten gehen. Mit 50 Toren stellt die Turbine die viertbeste Offensive der Liga, allein Torjägerin Lara Prasnikar traf im bisherigen Saisonverlauf 15 Mal. In der englischen Woche holte Potsdam zuletzt sieben Punkte: drei gegen Leverkusen (5:1), drei gegen den SC Sand (2:1) und einen gegen den MSV Duisburg (0:0).

Die bisherigen Duelle:

Mit einem verdienten 5:1 (2:1) gegen den 1. FFC Turbine Potsdam sicherte sich die TSG im Dezember die Vize-Herbstmeisterschaft in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga.  Nach der frühen Führung der Potsdamerinnen (12.) schoss Nicole Billa ihr Team mit einem Dreierpack (14., 32., 59.) zurück ins Spiel. Isabella Hartig schraubte das Ergebnis mit zwei Treffern (72., 76.) in die Höhe. Für die Hoffenheimerinnen war es der erst zweite Sieg im 13. Liga-Duell mit der Turbine.

Daten & Fakten zum Spiel »

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