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AKADEMIE
02.03.2018

U16 trennen zwei Minuten vom Derby-Sieg

Im Akademie-Spiel der Woche hat die U16 ihrem neuen Cheftrainer Sebastian Haag einen gelungenen Einstand beschert. Beim Tabellenzweiten der Oberliga Baden-Württemberg, der U17 des SV Sandhausen, hätte es sogar beinahe zu drei Punkten gereicht, doch zwei Minuten vor dem Ende glichen die Hausherren zum 1:1 aus. Somit verpassten es die Hoffenheimer nur denkbar knapp, punktemäßig mit den Schwarz-Weißen gleichzuziehen.

Kurz vor dem Anpfiff setzte über dem Hardtwald das Schneetreiben ein, so dass sich auf dem kleinen Kunstrasen eine rutschige und schnelle Partie entwickelte. „Die Jungs haben die widrigen Bedingungen sehr gut angenommen und gezeigt, dass sie unbedingt gewinnen wollten“, so Haag. In der Anfangsphase hatte die TSG zwar bei einem Pfostentreffer Glück, ging aber kurze Zeit später in Führung, als nach einer Pressingsituation Mert Özkaya die Kugel zu Tim Janke brachte, der SVS-Keeper Jonas Hübner eiskalt zum 1:0 überlupfte (8.).

Der mit vielen ehemaligen Hoffenheimern gespickte SV Sandhausen bemühte sich im ersten Abschnitt vergeblich um den Ausgleich, während es die Haag-Elf bei mehreren Kontersituationen verpasste, auf 2:0 zu erhöhen. „Wir sind insgesamt drei Mal ins Abseits gelaufen“, so der Coach. „Wenn wir in dieser Phase ein zweites Tor nachlegen, wird es für Sandhausen sehr schwer, zurückzukommen.“

Nach dem Wechsel ging es weiter hoch und runter, allerdings war es auf dem schneebedeckten Geläuf beiden Seiten nicht möglich, Struktur in die Partie zu bringen. In einem klassischen Kampfspiel warfen die Hausherren ihre körperliche Überlegenheit in die Waagschale. Wie sehr sie an ihre Grenzen gehen mussten, zeigten die zahlreichen Krämpfe in der Schlussphase. Zwei Mal hatten die Hoffenheimer dann das Glück auf ihrer Seite, als zunächst der Ball nur an die Latte knallte und kurz darauf, als Giuliano Cultera einen Elfmeter über das Tor jagte.

In der 78. Minute war es allerdings soweit. Nach einem Eckball auf den langen Pfosten landete die Kugel beim Ex-Hoffenheimer Mark Knäblein, der aus sieben Metern zum Ausgleich traf. „Die Jungs haben heute vieles richtig gemacht, der späte Ausgleich ist für sie natürlich extrem frustrierend“, räumte Haag nach der Partie ein. „Aber über die 80 Minuten geht das Ergebnis vollkommen in Ordnung. Wir müssen jetzt unsere Lehren daraus ziehen, wie wir unsere Konter besser hätten ausspielen können, und sind froh, dass sich bei diesen Platzverhältnissen niemand verletzt hat“, bilanzierte Haag. „Trotz der hohen Intensität war es eine sehr faire Begegnung.“

Der SVS verhinderte mit dem späten Ausgleich seine erste Heimniederlage und sprang vorübergehend auf Platz eins. Die Hoffenheimer bleiben in Schlagdistanz Dritter. Am kommenden Wochenende feiert Haag seine Heimpremiere. Dann ist Schlusslicht FC Nöttingen in der Akademie-Arena zu Gast.

SV Sandhausen – TSG 1899 Hoffenheim II 1:1 (0:1)
Sandhausen: Hübner (10. Lubiszewski) – Sahin, Alexa, Savur (59. Halilovic), Heimpel (66. Pirogov), Rittersberger (59. Naainiaa), Saravanja, Knäblein, Hofmann, Cultera, Wodarz.
Hoffenheim: Masak – Sejdinović (67. Frauendorf), Özdemir, Krüger, Galjen, Messina, Rastetter, Janke (68. Hoffmann), Kronmüller (61. Seitz), Herth, M. Özkaya.
Tore: 0:1 Janke (8.), 1:1 Knäblein (78.). Zuschauer: 50. Schiedsrichter: Fabian Ebert. Karten: Gelb für Herth.

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