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27.01.2018

Stimmen nach #FCBTSG: "So können wir nichts holen"

Das sagten Spieler und Trainer nach dem 2:5 der TSG Hoffenheim am 20. Bundesliga-Spieltag bei Bayern München.

Julian Nagelsmann: "Wir haben es in der ersten Halbzeit meist gut gemacht. Die frühe Führung war natürlich super und danach machen wir in einer Drangphase der Bayern das 2:0. Im Anschluss haben wir eine super Situation, die zum 3:0 führen muss. Da war ein schlechter Pass drin. Danach wurde der Druck wieder sehr groß und wir haben einen Standard schlampig verteidigt. So geht es mit dem 2:2 in die Kabine. Direkt nach der Pause gehen wir Zwei-gegen-Eins auf Jerome Boateng zu und schaffen es nicht zum Abschluss zu kommen. Da war die Chance zum 3:2. Stattdessen kontert Bayern kurz darauf und macht das dritte Tor. Danach mussten wir aufmachen. Am Ende des Tages geht der Sieg für Bayern München in Ordnung, auch wenn er vielleicht etwas zu hoch ausfällt. Die Innenverteidigung der Bayern war sehr stark, deshalb konnte wir uns zu wenige Möglichkeiten erspielen. Glückwunsch an Jupp, der mir heute das Du angeboten hat."

Jupp Heynckes (Trainer Bayern München): "Das war ein großartiges Spiel beider Mannschaften. Nach zwölf Minuten waren wir gegen eine gut organisierte und strukturierte Mannschaft 0:2 hinten. Hoffenheim bespielt die Räume, die man bietet, sehr gut und ist dazu sehr konterstark. Es war wichtig, mit dem 2:2 in die Pause zu gehen. Die Mannschaft hat in dieser Woche überragend trainiert, weshalb ich ein sehr gutes Gefühl hatte. Ich habe die Spieler vor Hoffenheim gewarnt. Das ist eine sehr gute Mannschaft, die auch am vergangenen Wochenende zu deutlich verloren hat. Bemerkenswert war unser Publikum, das uns nach dem frühen Rückstand toll unterstützt hat. Über die linke Seite und in der Innenverteidigung haben wir überragend gespielt. Ich spiele gerne zu null, aber gegen einen starken Gegner nehme ich das heutige Ergebnis gerne mit."

Kevin Vogt: "Ich bin enttäuscht und sehr unzufrieden. Wir wissen, dass die Bayern eine sehr starke Mannschaft sind und dass man hier ein paar Tore bekommen kann, ist klar. Aber die Art und Weise geht einfach nicht. Wir haben die Standards nicht gut verteidigt, Bayern kam ständig frei zum Kopfball. So können wir hier natürlich nichts holen."

Oliver Baumann: "Bei den Standardsituationen müssen wir mehr Verantwortung übernehmen. In der zweiten Halbzeit laufen wir in zu viele Konter, bei denen wir die Zwischenräume besser besetzen müssen. Nur so können wir die Konter verhindern. Aber auch in der zweiten Halbzeit hatten wir unsere Konter-Möglichkeiten, bei denen der finale Pass nicht gut genug kommt. Hinsichtlich des nächsten Spiels bei Hertha BSC müssen wir es über 90 Minuten - nicht nur phasenweise – gut machen. Wir müssen jetzt nicht auf die Tabelle schauen, sondern brauchen endlich wieder Punkte! Das war zuletzt zu wenig. Wir müssen aber als Mannschaft jetzt zusammen bleiben und mit einem Tick mehr Kampf und Mentalität die gesamten 90 Minuten bestreiten."

Pavel Kaderabek: "Bayern ist sehr stark. Sie gewinnen fast jedes Spiel in der Liga. Wir führen 2:0, aber verteidigen die Standards ganz schlecht. Mit ein bisschen Glück kann man hier gewinnen, aber dann muss auch die Leistung passen."

Florian Grillitsch: "Wir haben sehr gut angefangen und das Spiel dann bei den Standardsituationen leider leichtfertig hergegeben. Wir waren nicht an unseren Männern dran – da spielt die individuelle Qualität keine Rolle."

Steven Zuber: "Der FC Bayern ist in der Bundesliga das Maß aller Dinge. Wenn man in München aber 2:0 führt, darf es uns nicht passieren, dass wir die Partie so schnell wieder aus der Hand geben."

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