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11.06.2017

Dreierpack im DFB-Trikot - Wagner schreibt Geschichte

Das DFB-Team gewinnt am sechsten Spieltag der WM-Qualifikation mit 7:0 gegen San Marino und führt die Tabelle der Gruppe H damit mit 18 Zählern und einem Torverhältnis von 27:1 an. Mann des Abends in Nürnberg war ein Hoffenheimer: Sandro Wagner. Der TSG-Stürmer schnürte in seinem zweiten Länderspiel einen Dreierpack.

Wagner, der in der abgelaufenen Saison - seiner ersten für die TSG -, elf Bundesliga-Tore erzielte, wurde für die aktuelle Länderspielphase erstmals von Bundestrainer Joachim Löw für die A-Nationalmannschaft nominiert. Am Dienstag hatte er gegen Dänemark sein Debüt für den DFB gefeiert. Nun die ersten Tore... 

Wagner erzielte gegen San Marino die Treffer zum 2:0, 3:0 und 6:0. Mit seinem ersten Treffer schrieb der Angreifer auch TSG-Geschichte. Er ist der erste Hoffenheimer, der im Trikot der deutschen Nationalmannschaft ein Tor erzielte. Die übrigen Tore für das DFB-Team erzielten Julian Draxler, Amin Younes, Shkodran Mustafi und Julian Brandt.

"Eine Riesenfreude"

Wagner zeigte sich nach seinem Dreierpack am Mikrofon des übertragenden Senders RTL glücklich: "Es hat sich gut angefühlt. Auf den Moment habe ich lange gewartet. Es war eine Riesenfreude und Riesenerleichterung. Wenn du als Stürmer gegen San Marino von Anfang an spielst, erwartet jeder auch Tore von dir. Da war schon auch ein bisschen Druck da."

Auf das Premierentor folgten zwei weitere Tore - Wagner hielt dem Druck stand. "Schön, dass es mir gelungen ist, mit drei Toren einen kleinen Teil zum Sieg beizutragen", so Wagner. Der 29-Jährige ordnete seine Treffer aber auch ein: "Ich kann das natürlich einschätzen gegen einen Gegner wie San Marino."

Kein Einsatz für Rudy, Süle & Demirbay

Bundestrainer Joachim Löw war nicht nur sportlich mit dem Auftritt des Hoffenheimer Stürmers zufrieden. "Er ist ein Spieler, der eine gewisse Reife hat. Einer, der Persönlichkeit hat, der seine Meinung hat und zu der auch steht. Er ist sehr positiv, offen und ehrlich", sagte Löw nach der Partie bei RTL.

Kerem Demirbay, Niklas Süle und Sebastian Rudy, die ebenfalls im Kader der Nationalmannschaft stehen, kamen gegen San Marino nicht zum Einsatz. Für alle vier geht es schon am 19. Juni weiter. Dann tritt das DFB-Team beim Confed Cup in Russland gegen Australien an.

Zum Einsatz kam hingegen Pavel Kaderabek für die tschechische Nationalmannschaft. Der Hoffenheimer Außenverteidiger stand in der Startelf und 90 Minuten auf dem Rasen. Sein Team kam aber in Oslo über ein 1:1 gegen Gastgeber Norwegen nicht hinaus. In der deutschen Qualifikations-Gruppe für die WM 2018 in Russland steht Tschechien damit nach dem sechsten Spieltag mit neun Punkten auf Rang drei; vier Punkte hinter dem Zweitplatzierten Nordirland.

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