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FRAUEN
31.03.2017

Jürgen Ehrmann: „Lassen uns etwas einfallen“

Mit dem Sieg gegen den FF USV Jena hat sich das TSG-Bundesligateam am vergangenen Wochenende etwas Luft im Abstiegskampf verschafft. Am 16. Spieltag (Sonntag, 14 Uhr) trifft die Mannschaft von Trainer Jürgen Ehrmann auswärts auf den VfL Wolfsburg, der seit November in der Liga keine Punkte mehr liegen gelassen hat.

Trainer Jürgen Ehrmann über…

…den Gegner:

Mit dem VfL Wolfsburg treffen wir auf eine starke Mannschaft, die eine super Rückrunde spielt. Der VfL hat einen Haufen Qualität im Team und hat besonders in der Offensive mit Spielerinnen wie beispielsweise Caroline Hansen, Tessa Wullaert und Alexandra Popp viele Möglichkeiten. Den FC Bayern München hat Wolfsburg hinter sich gelassen und ist  mittendrin im Rennen um die Meisterschaft. Das Hinspiel gegen Wolfsburg endete sehr knapp, doch zu dem Zeitpunkt waren sie sicher nicht in der Top-Form, in der sie nun sind. In der Champions League haben sie gegen Olympique Lyon gute Spiele mit viel Tempo und starkem Einsatz gezeigt, sind aber trotzdem ausgeschieden. Jetzt werden sie den Fokus noch mehr auf die Liga legen und werden keine Punkte liegen lassen wollen, schon gar nicht gegen eine Mannschaft wie uns. Wir brauchen nicht mit dem Gedanken spielen, dass die „Wölfinnen“ von der Doppelbelastung müde sind, denn Trainer Ralf Kellermann steht ein breiter Kader zur Verfügung.

…das Personal:

Die Partie gegen den FF USV Jena haben alle gut weggesteckt und bis auf unsere Langzeitverletzten, Selina Häfele und Lina Bürger, werden uns für die Auswärtsfahrt wohl alle Spielerinnen zur Verfügung stehen.

…die sportliche Situation:

Der Sieg gegen Jena tat uns natürlich gut, er ändert aber nichts an dem Spiel gegen Wolfsburg. Einen Punkt in Wolfsburg zu holen wäre eine Sensation, das ist auch auf jeden Fall unser Ziel. Vor allem wollen wir aber auch ein Auge auf unser Torverhältnis, das momentan gut aussieht, haben. Wir wollen in Wolfsburg konzentriert auftreten und auch mal selbst die Initiative ergreifen. Dazu werden wir uns etwas einfallen lassen. Unsere Spielerinnen können aus solchen Begegnungen viel lernen.

Die Form des Gegners:

Seit Anfang November 2016 haben die „Wölfinnen“ alle Spiele in der Allianz Frauen-Bundesliga gewonnen, schlugen zuletzt den amtierenden Deutschen Meister FC Bayern München sowohl im Viertelfinale des DFB-Pokals als auch in der Liga. Damit löste der VfL nicht nur das Halbfinal-Ticket, sondern verschaffte sich auch ein wenig Luft in der Tabelle und vergrößerte den Vorsprung auf die Bayern auf vier Punkte, liegt damit nur noch zwei Zähler hinter Spitzenreiter Potsdam. Am vergangenen Spieltag siegten die „Wölfinnen“ beim MSV Duisburg mit 3:0. Am Mittwoch schied Wolfsburg trotz eines 1:0-Siegs gegen Olympique Lyon aus der Champions League aus (Hinspiel: 0:2).

Die bisherigen Duelle:

Während die TSG sich in der Saison 2015/16 dem VfL Wolfsburg in Hin- und Rückspiel deutlich geschlagen musste (0:3 und 0:4), endete die Vorrunden-Partie im Oktober weitaus knapper. Nationalspielerin Kristin Demann brachte die TSG in der 19. Minute nach einem Eckball in Führung, noch vor der Pause glich Wolfsburg durch Nilla Fischer aus. Wie schon so oft verloren die Hoffenheimerinnen das Spiel dann noch in den Schlussminuten, kurz vor Abpfiff traf Alexandra Popp zum VfL-Sieg. 

Daten & Fakten zum Spiel »

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