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25.01.2017

Steven Zuber: "Es war schnell klar, dass ich bleibe"

Steven Zuber hat seinen Vertrag bei der TSG vorzeitig bis 2020 verlängert. Im Interview spricht der flexibel einsetzbare Rechtsfuß über die Entscheidung für "Hoffe", den bisherigen Saisonverlauf, den Auftaktsieg ins Jahr 2017 in Augsburg und das anstehende Bundesliga-Spitzenspiel bei RB Leipzig.

Du hast deinen Vertrag bei der TSG bis 2020 verlängert - was hat den Ausschlag für "Hoffe" gegeben?

Steven Zuber: Mein bestehender Vertrag lief noch bis Sommer 2018, aber der Verein kam schon jetzt auf mich zu und wollte frühzeitig verlängern. Das war natürlich ein schönes Zeichen. Ich habe mit meinen Freunden und meiner Familie darüber gesprochen und dabei wurde sehr schnell klar, dass ich hier bleibe. Hoffenheim macht am meisten Sinn für mich. Ich habe mich hier speziell im vergangenen Jahr noch einmal deutlich weiterentwickelt, bin aber noch lange nicht am Ende. Zudem hat sich auch bei der TSG im vergangenen Jahr viel getan und ich will ein Teil des Weges sein, den der Klub aktuell beschreitet.

Gegen Augsburg standest du zum Start ins neue Jahr wieder in der Startelf. Wie zufrieden bist du mit der Vorbereitung und dem ersten Spiel?

Zuber: Die Vorbeireitung war sehr kurz - das war aus Spielersicht positiv. Ab und an war es schon sehr kalt, aber es ging schon. Insgesamt hatte ich eine gute Vorbereitung und ein gutes erstes Spiel. Ich bin mit beidem zufrieden. Der Start in Augsburg war noch ein bisschen wackelig und langsam, aber wichtig ist, dass wir auch solche Spiele souverän gewinnen. Das spricht für uns.

Du hast ein Jahr ein Moskau gespielt. Dort war es noch kälter, oder?

Zuber: Als ich in Moskau gespielt habe, waren wir in den kalten Monaten Januar und Februar nur einmal dort, deshalb habe ich dort keine extreme Kälte mitbekommen. Hier ist es aktuell schon sehr kalt. Am Wochenanfang bin ich nur einige Meter in mein Lieblingscafé gegangen und hatte schon kein Gefühl mehr in meinen Fingern.

Ihr habt die Hinrunde ohne Niederlage beendet. Als erst sechstes Tema der Liga-Geschichte. Hat das eine Bedeutung?

Zuber: Es ist eine schöne Bestätigung für die Arbeit, die wir als Mannschaft aber auch alle im Klub in den vergangenen Monaten geleistet haben - mehr aber auch nicht. Ich glaube, dass uns nach der vergangenen Saison nur wenige so etwas zugetraut haben. Deshalb fühlt es sich richtig gut an. Für dieses gute Gefühl können wir uns aber nichts kaufen. Wir sind noch nicht fertig. Für unser Selbstvertrauen ist diese Serie natürlich gut. Auch der Blick auf die Tabelle tut gut. Wir haben 31 Punkte und da steht immer noch diese 0. Es motiviert auch - wir wollen das so lange wie möglich durchziehen. Wichtig ist aber auch: Nur mit Unentschieden geht es nicht. Wir müssen, wie in Augsburg, Spiele gewinnen. 

Nun geht es zum Spitzenspiel nach Leipzig. Wie schätzt du RB ein?

Zuber: Sie sind extrem heimstark und überzeugen vor allem in der Offensive. Sie sind sehr aktiv im Pressing und wollen beim Gegner dadurch Unordnung und Chaos verursachen. Das gelingt ihnen bisher sehr, sehr gut. Aber wir sind sehr stabil und müssen das auch in Leipzig sein. Wenn es gelingt, dieses Pressing zu überspielen, sind sie aber auch anfällig. Wir sind gut vorbereitet und werden das in den kommenden Tagen noch intensivieren.

Lebt das Team von Ralph Hasenhüttl immer noch von der Aufstiegseuphorie?

Zuber: Nein, das war vielleicht am Anfang der Fall, aber das ist einfach eine gute Mannschaft, die mit einem typischen Aufsteiger wenig gemein hat. Das zeigt die Art und Weise wie sie ihre Spiele inzwischen gewinnen.

Was erwartest du von der Partie am Samstag und mit welchem Ziel fahrt ihr dort hin?

Zuber: Es wird eine intensive, umkämpfte Partie - das ist sicher. Wir wollen auf jeden Fall weiterhin ungeschlagen bleiben und im Idealfall mit drei Punkten im Gepäck wieder nach Hause fahren.

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