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24.03.2016

Baumann: "Ein gutes Gefühl, aber es wird noch hart"

Beim 3:1-Erfolg in Hamburg war auch Oliver Baumann einer der Sieggaranten. In der Länderspielpause spricht achtzehn99.de mit der Nummer 1 über Reflex und bewusste Handlung, Selbstvertrauen und die kommenden Aufgaben.

Kannst du uns erklären, wie man in solchen Situationen wie am Samstag gegen Gregoritsch und Cleber überhaupt noch reagieren kann? Reflex oder bewusste Handlung?

Oliver Baumann: Es war beides dabei. Gegen Gregoritsch war es sicherlich etwas mehr Reflex. Grundsätzlich haben in beiden Situationen aber auch Timing und Ablauf perfekt gepasst.

Hast du nach dem zwischenzeitlichen 1:2 noch befürchtet, das Spiel könnte noch kippen?

Baumann: Ich habe mir darüber wenig Gedanken gemacht. Die Mannschaft hat danach ruhig weitergespielt. Es ist keine Hektik oder Angst aufgekommen. Das war wichtig für unser Spiel. Dass wir mittlerweile Ruhe bewahren, wenn wir mal ein Gegentor bekommen, ist aber auch eine Entwicklung, die wir in den vergangenen Wochen gemacht haben und die für uns und unsere Situation enorm wertvoll ist.

Wie schön ist das Gefühl, die direkten Abstiegsplätze zu verlassen?

Baumann: Es ist natürlich ein gutes Gefühl, weil wir jetzt auch in der Tabelle einen Schritt gemacht haben. Wir haben jetzt so viele Punkte wie Frankfurt und Augsburg, Bremen und Darmstadt haben nur einen Zähler mehr. Wir haben endlich auch mal wieder zwei Spiele nacheinander gewonnen. Das gibt uns natürlich auch Selbstvertrauen. Dennoch sind wir noch lange nicht am Ziel und es wird noch eine harte Saison für uns.

Unter Julian Nagelsmann seid ihr Vierter der Tabelle (7 Spiele, 13 Punkte) - ist das Motiviation oder achtet ihr nicht auf solche Zwischenstände?

Baumann: Es war noch kein Thema in der Kabine. Aber natürlich haben uns die vergangenen Spiele und die Punkte, die wir gesammelt haben, Selbstvertrauen gegeben. Auf diesem Weg müssen wir bleiben.

Nach der Länderspielpause warten Köln und Frankfurt - wie müsst ihr an die kommenden Aufgaben herangehen?

Baumann: Es sind wichtige Spiele für uns und wir müssen so an die Spiele rangehen, wie wir es zuletzt auch getan haben. Unseren Heimvorteil konnten wir an den vergangenen beiden Heimspieltagen nutzen, das möchten wir auch gegen Köln. Frankfurt ist ein direkter Konkurrent von uns. Dort wird es sicher eklig werden, weil auf die Zuschauer immer sehr viel Gas geben. Das müssen wir aber, wie in Hamburg, ausblenden und schauen, dass wir unser Spiel auf den Platz bringen. Wir dürfen uns nicht von der Kulisse oder einem fremden Stadion ablenken lassen.

Wie verbringst du die Ostertage?

Baumann: Ich freue mich, dass wir Zeit für uns und unsere Familien und Freunde haben. Ich werde wohl mit meiner Freundin in Heidelberg bleiben und einfach ein wenig entspannen.

 

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