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U23
23.04.2015

Marco Wildersinn verlängert bis 2016 / Freitag in Walldorf

Die TSG 1899 Hoffenheim setzt auch in der nächsten Saison auf U23-Trainer Marco Wildersinn. Der 34 Jahre alte A-Lizenz-Inhaber hat seinen Vertrag um ein Jahr bis zum 30. Juni 2016 verlängert.

Wildersinn war im Sommer 2013 als U23-Co-Trainer nach Hoffenheim gekommen und übernahm im April 2014 den Chefposten. In der aktuellen Spielzeit hat er das mit einem Altersschnitt von 21 Jahren zu den deutschlandweit jüngsten Senioren-Mannschaften zählende Team stetig nach vorne entwickelt und peilt in der Regionalliga Südwest einen sicheren Mittelfeldplatz an. Beim 0:0 zuletzt gegen den 1.FC Kaiserslautern II standen neun Akteure auf dem Platz, die gerade erst aus der A-Jugend der TSG in den Kader gestoßen sind.

„Marco ist ein junger Entwicklungstrainer, der gerade seine erste komplette Saison als Chefcoach bei den Männern bestreitet und wichtige Erfahrungen sammelt. Die Art und Weise, wie er sein Team führt und die vielen jungen Spieler aus der A-Jugend beim schwierigen Schritt vom Nachwuchs zu den Senioren begleitet, hat uns davon überzeugt, dass er auch in Zukunft der richtige Mann für diese Aufgabe ist“, sagt Dirk Mack, der als Sportlicher Leiter der achtzehn99 AKADEMIE für die U23 verantwortlich zeichnet.

Wildersinn freut sich über das ihm entgegengebrachte Vertrauen: „Die Bedingungen in Hoffenheim sind optimal und ich bin froh, auch im nächsten Jahr das Potenzial unserer sehr guten Nachwuchsspieler weiterentwickeln zu dürfen“, sagt der gebürtige Baden-Badener und fügt hinzu: „Auch für mich persönlich ist es wichtig, weitere Erfahrungen in diesem professionellen Umfeld zu sammeln.“

Derby bei der Astoria

Flutlicht, Freitagabend, Derby: Die U23 tritt morgen Abend zum Auftakt des 30. Spieltags der Regionalliga Südwest beim FC-Astoria Walldorf an – und hat aufgrund der 0:1-Niederlage aus der Hinserie noch eine Rechnung zu begleichen.

Im Oktober geriet die Elf von Marco Wildersinn durch Marcus Meyers bisher einzigem Saisontreffer in der elften Minute früh in Rückstand und fand im Anschluss keine passende Antwort auf das Spiel des Aufsteigers. Allerdings standen die Hoffenheimer zu diesem Zeitpunkt am Beginn ihrer schlechtesten Saisonphase, als sie sechs Partien ohne Dreier blieben.

Der FC-A schlägt sich in seiner ersten Regionalliga-Saison unter seinem Trainer Matthias Born, dem ehemaligen Nachwuchschef der TSG, ordentlich und steht derzeit zwei Punkte und zwei Plätze besser als „Hoffe zwo“ auf Rang acht. Die Voraussetzungen sind also klar: Mit einem Sieg könnte die Wildersinn-Elf an den Walldorfern vorbeiziehen.

Im Astoria-Stadion ist der mit vielen ehemaligen Hoffenheimern gespickte FC-A seit vier Partien unbesiegt. Auf einen „Ex“ muss Born allerdings verzichten: Verteidiger Tabe Nyenty sah am vergangenen Freitag beim 2:1 gegen den SC Freiburg II zum fünften Mal die Gelbe Karte. Siegtorschütze in jener Partie war David Etzold, der von der U15 bis zur U19 fünf Jahre für die achtzehn99 AKADEMIE am Ball war.

Auch Wildersinn weiß: „Das wird ein besonderes Spiel, weil eben viele ehemalige TSG-Jungs bei Walldorf im Kader stehen, allen voran Andreas Schön, Stephan Sieger und Steffen Haas. Wir wollen uns für die Hinspielniederlage revanchieren, aber das wird nicht leicht, weil der FC-A über viel Qualität und Erfahrung verfügt.“

FC-Astoria Walldorf – TSG 1899 Hoffenheim

 

Freitag, 19 Uhr, Astoria-Stadion

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