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AKADEMIE
27.12.2020

Jahresrückblick (1/4): Januar bis März

Die TSG-Akademie blickt auf zwölf außergewöhnliche Monate zurück, die Spieler und Mitarbeiter vor neue Herausforderungen gestellt haben. Wir verzichten in diesem Jahr auf unseren „traditionellen“ A-bis-Z-Rückblick, lassen stattdessen 2020 quartalsweise Revue passieren – und wünschen allen Lesern sowie Anhängern und Freunden der TSG Hoffenheim einen guten Start ins neue Jahr.

Januar

Das Jahr startet wie gewöhnlich in der Halle. Von der U15 abwärts gehen die Akademie-Teams deutschlandweit bei stark besetzten Turnieren an den Start. Dabei setzt sich unter anderem die U14 beim Masters-Cup in Nußloch durch und ist auch eine Woche später beim Hallenmasters in Wieseck nicht zu bezwingen. Das Ende der Hallensaison krönen die U15 und die U14 mit Titeln in Coburg und Sondershausen. Nicht mehr an Bord ist seit Anfang des Jahres der Direktor Nachwuchs Dirk Mack, der ein Angebot des chinesischen Erstligisten Shandong Luneng angenommen hat und dort Cheftrainer Li Xiaopeng unterstützt. Derweil dringen aus dem Reich der Mitte erste beunruhigende Nachrichten über das „neuartige Coronavirus“ nach Europa.

Februar

Die U17, die bis dahin in der Süd/Südwest-Staffel der B-Junioren-Bundesliga aussichtsreich im Rennen liegt, fabriziert nach der Winterpause einen Fehlstart. Dem 2:4 zu Hause gegen Fürth folgt ein 0:3 bei Eintracht Frankfurt, ein herber Dämpfer für die Titelambitionen. Auch bei der U19 verläuft der Start ins neue Jahr nicht ganz wunschgemäß: In Heidenheim verspielen die A-Junioren eine 2:0-Pausenführung, zwei Wochen später kommen sie beim FC Bayern München unter die Räder und verlieren auch in Freiburg. Der erste Platz, auf dem sie Anfang Dezember noch standen, gerät außer Reichweite. In der Länderspielpause sind wie so oft mehrere Akademie-Talente im Einsatz, stehen in der Startelf – und treffen.

März

Die U23 legt leider ebenfalls einen Fehlstart hin. Nach der Restrückrundenauftaktniederlage gegen Walldorf im Februar unterliegt „Hoffe zwo“ nun auch gegen Mainz klar. Doch plötzlich ändert sich alles, der Sport gerät zur Nebensache. Ohne dass es jemand zu diesem Zeitpunkt schon sicher weiß, finden am Wochenende 7./8. März die vorerst letzten Pflichtspiele statt. Anschließend kommt der erste Lockdown, Trainings- und Spielbetrieb werden bis auf weiteres eingestellt, die Zentren sind menschenleer (großes Bild). Ab sofort heißt es für die Spieler: Individuelles Heimtraining und Homeschooling. Das Team von Anpfiff ins Leben stampft in Windeseile einen Notfallplan aus dem Boden, um die Spieler auch während der Pandemie bestmöglich betreuen und aufs Abitur vorbereiten zu können. Wann und wie es sportlich weitergeht, ist ungewiss – wie so vieles in diesen Tagen.

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