Geschafft! Zuber & Kramaric zur WM 2018
Kramarics Kroaten reichte nach dem 4:1-Hinspielsieg in Zagreb am vergangenen Donnerstag, zu dem der TSG-Stürmer ein Tor beigetragen hatte, am Sonntag in Piräus gegen Griechenland ein torloses Remis, um die Qualifikation perfekt zu machen. Der Stürmer hatte vor den beiden Partien gegen die von Michael Skibbe trainierten Griechen bei achtzehn99.de gesagt: "Ich will mit meinem Team unbedingt nach Russland. Das ist unser Anspruch." In Piräus wurde der Angreifer in der 78. Minuten eingewechselt und half den Vorsprung aus dem Hinspiel über die Zeit zu bringen.
Für Steven Zubers Schweizer war das Rückspiel der Playoffs gegen Nordirland nach dem knappen 1:0-Erfolg im Hinspiel ein sehr viel härteres Stück Arbeit. Im strömenden Regen von Basel erkämpften sich die Eidgenossen mit einem 0:0 das WM-Ticket in einem intensiven, emotionalen Spiel. Steven Zuber stand in der entscheidenden Partie 90 Minuten auf dem Platz und hatte in der ersten Halbzeit auch zwei gute Abschlussmöglichkeiten, die er aber ungenutzt ließ. Trotz des tiefen Untergrunds erspielten sich beide Teams zahlreiche Chancen, konnten aber bis zum Ende der regulären Spielzeit keine nutzen.
Rodriguez rettet
Mit einem Treffer hätten die Hausherren einen wesentlich ruhigeren Abend erlebt. So musste der ehemalige Wolfsburger Ricardo Rodriguez die Schweizer retten. Der Schütze des goldenen Tores im Hinspiel, klärte am Sonntagabend in der Nachspielzeit gegen einen irischen Kopfball auf der Linie. Keeper Yann Sommer war schon geschlagen.
Das Schweizer Online-Portal "20 Minuten" schreibt über Zubers Leistungen in der WM-Qualifikation: "Wenn nichts mehr geht, geht Zuber – und wie! In Hoffenheim hat der Ex-GC-Profi richtig kratzen und beissen gelernt. Aber er schiesst auch Tore und schlägt präzise Flanken. Momentan gibt es keinen Besseren auf seiner Position."