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FRAUEN
16.09.2013

Stimmen aus Duisburg: "15 starke Minuten reichen nicht"

Für die Partie beim FCR 2001 Duisburg hatten sich die 1899-Frauen viel vorgenommen. Herausgesprungen sind beim ersten Auswärtsspiel in der Bundesliga leider keine Punkte. Die Spielerinnen und Trainer Jürgen Ehrmann blicken zurück.

Alisa Vetterlein: „Wir sind als verdienter Verlierer vom Platz gegangen. 15 starke Minuten reichen in der 1. Liga einfach nicht aus, um vor allem auswärts etwas Zählbares mitzunehmen. In Sachen Kampf und unbedingtem Siegeswillen war uns Duisburg überlegen. Für uns war die Partie eine erkenntnisreiche Lehrstunde. Jetzt wissen wir, dass in der Bundesliga ein rauer Wind weht. Daran müssen wir uns schnell gewöhnen und dann fahren wir auch die nötigen Zähler ein.“

Kristin Demann: „Duisburg hat reifer gespielt und zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht. Wir konnten unsere Spielphilosophie nicht auf dem Platz umsetzen und haben zu viele Fehler gemacht. Diese sollten und müssen wir schnell analysieren, um aus dem Spiel zu lernen und uns dann auf den nächsten Gegner konzentrieren zu können.

Leonie Pankratz: „Wir haben ziemlich viel falsch gemacht: Zu wenig Bewegung ohne Ball, keine Aggressivität, Stellungsfehler, keine Kreativität. Damit konnten wir auch kaum Spielzüge kreieren. Wir müssen möglichst schnell lernen, unseren Fußball auch bei größeren Drucksituationen weiterzuspielen. Diese wird es in der Bundesliga wohl öfter geben. Auch wenn wir in Rückstand geraten, sollten wir an unsere eigenen Stärken glauben und diese ausspielen.

Jürgen Ehrmann: „Wir mussten in Duisburg das erste Mal Lehrgeld bezahlen. Bis zum Gegentor haben wir gut gespielt, dann war der FCR aber die ganze Zeit obenauf. Wir haben zu viele Fehler gemacht. Der Sieg für Duisburg ist verdient.“

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