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FRAUEN
16.10.2021

Gabor Gallai: „Kleinigkeiten entscheiden“

Nur drei Tage nach dem Champions League-Spiel in London empfängt die TSG am Sonntag (13 Uhr) den VfL Wolfsburg zum sechsten Spieltag der FLYERALARM Frauen-Bundesliga in Hoffenheim. Gegen den derzeitigen Tabellenzweiten, der ebenfalls im Wochenverlauf noch in der Königsklasse im Einsatz war, erwartet Chef-Trainer Gabor Gallai ein 50:50-Spiel. Die Begegnung wird live auf Magenta Sport übertragen, Tickets gibt es am Sonntag an der Tageskasse am Dietmar-Hopp-Stadion.

Chef-Trainer Gabor Gallai über…

…die Niederlage in London.

„Die Tore im ersten Durchgang sind sehr unglücklich gefallen, wir hatten eigentlich eine gute Anfangsphase mit einer Großchance durch Nicole Billa und einen guten Abschluss von Tine De Caigny. Wenn wir da in Führung gehen, läuft das Spiel wahrscheinlich anders. Die Gegentore sind leider zu einfach gefallen, solche kleinen Fehler darf man sich gegen Top-Vereine nicht erlauben. Das sind Kleinigkeiten, die entscheidend sind. Im ersten Durchgang hat uns nach vorne die Durchschlagskraft gefehlt, nach der Pause hatten wir dann mehr Aktionen mit Torgefahr. Man sieht in solchen Spielen, was uns noch fehlt, das ist ein wichtiger Prozess für uns. Das Ergebnis tut weh, aber wir wollen uns weiterentwickeln und aus diesen Niederlagen lernen.“

…das Duell mit dem VfL Wolfsburg.

„Wir erwarten eine Mannschaft bei uns im Dietmar-Hopp-Stadion, die sowohl im Kader als auch im Trainerteam im Sommer einen großen Umbruch hatte. Man sieht in ihren Spielen schon gute Ansätze, aber man merkt auch, dass einige Automatismen noch nicht so wirklich greifen und dass die Mannschaft noch in einer Findungsphase ist. Wie wir kommt Wolfsburg aus zwei englischen Wochen und wird ebenfalls nicht komplett frisch nach Hoffenheim reisen. Ich denke schon, dass es ein 50:50-Spiel wird, in dem erneut Kleinigkeiten entscheiden werden. Für uns geht es auch im Spitzenspiel am Sonntag wieder darum, unsere Defensivarbeit auf dem Schirm zu haben. Wir haben in den beiden Partien gegen München und Arsenal zu viele Gegentore kassiert, das ist für uns jetzt definitiv nochmal ein Thema.“

…das Personal.

„Tine De Caigny musste in London in der Halbzeit verletzungsbedingt raus, sie hat einen Schlag auf den Fuß bekommen und wir müssen schauen, was die anstehenden Untersuchungen bringen. Ansonsten haben wir keine weiteren Blessuren mitgenommen.“

Die Form des Gegners:

Der VfL Wolfsburg ist mit einem neuen Chef-Trainer und einigen Änderungen im Kader in die neue Saison gestartet, mit Lena Lattwein und Tabea Waßmuth schlossen sich auch zwei Hoffenheimerinnen im Sommer dem Vorjahres-Zweiten an. Die Wölfinnen holten in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga bereits vier Siege, ließen beim SC Freiburg allerdings auch schon zwei Punkte liegen (2:2). In die Gruppenphase der UEFA Women’s Champions League schaffte es das Team von Neu-Trainer Tommy Stroot in letzter Sekunde im Elfmeterschießen gegen Girondins Bordeaux, zum Auftakt in die Königsklasse gab es ein Unentschieden gegen Chelsea und einen 5:0-Erfolg gegen Servette Genf.

Die bisherigen Duelle:

Acht Jahre in Deutschlands höchster Spielklasse und bisher kein einziger Punktgewinn gegen den VfL Wolfsburg. Nach einer 1:4-Niederlage im Hin- und einem knappen 0:1 im Rückspiel der vergangenen Saison ist der amtierende Pokalsieger weiterhin der einzige Bundesliga-Konkurrent, gegen die Hoffenheimerinnen noch nie ein Erfolgserlebnis feiern konnten. Dabei war das Team von Chef-Trainer Gabor Gallai im Februar im Wolfsburger AOK-Stadion besonders nah dran, ein unglücklicher Gegentreffer von Nationalspielerin Svenja Huth (55.) reichte dem derzeitigen Tabellenzweiten aber für drei Punkte.  

Daten & Fakten zum Spiel »

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