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FRAUEN
21.12.2020

Spenden für die Tafel: „Etwas zurückgeben“

Mit zwei Spendenprojekten haben die TSG-Frauen in der Vorweihnachtszeit für viele strahlende Gesichter gesorgt. Für die Tafeln in Wiesloch und Leimen sammelten die Hoffenheimerinnen Schokolade und Kaffee, Spenden kamen aus dem Mannschaftsumfeld sowie von außerhalb. In Kooperation mit dem Projekt FREEZONE stellten die Bundesliga-Spielerinnen zudem mit Hygieneartikeln und Lebensmitteln gefüllte Taschen für obdachlose Jugendliche zusammen.

In den Umkleidekabinen am Förderzentrum in St. Leon-Rot stapelten sich Schokoladentafeln, Nutellagläser, Kaffeepakete und Kakao. „Es ist toll, wie viele Spenden zusammengekommen sind“, freute sich Spielführerin Fabienne Dongus über die zusammengetragenen Lebensmittel, die schließlich zu den Tafeln in Wiesloch und Leimen transportiert wurden. „Wir wurden mit offenen Armen empfangen, allein die Freude, dass wir uns für die Arbeit der Tafeln interessieren und diese unterstützen wollen, war groß.“ In den vergangenen Wochen reifte in der Frauen-Mannschaft der Gedanke, das erfolgreiche Fußballjahr mit der Unterstützung eines sozialen Projekts abzuschließen und damit Menschen zu helfen, die insbesondere mit der aktuellen Situation zu kämpfen haben. „Wir sind in der privilegierten Lage, mit dem Fußballspielen unserem Beruf trotz Corona-Pandemie weiter nachgehen zu können und unseren Alltag weitestgehend ohne Einschnitte leben zu können“, so Dongus. „Weil wir wissen, dass das keine Selbstverständlichkeit ist, wollten wir in der Vorweihnachtszeit etwas zurückgeben. Es gibt hier in der Region wirklich viele tolle Projekte, wir haben uns einfach eingeklinkt.“ Mit einem Aufruf in den sozialen Medien regten Jana Beuschlein und Martina Tufekovic zur Unterstützung an, die Spender schickten Lebensmittel per Post oder brachten Schokolade & Co selbst in St. Leon-Rot vorbei. „Produkte wie Kaffee und Nutella sind aufgrund der langen Haltbarkeit und der entsprechend seltenen Spende von Supermärkten in den Tafeln rar gesät“, erklärt die TSG-Spielführerin. „Wir hoffen, sowohl Kindern als auch Erwachsenen in der Region damit etwas Gutes getan zu haben!“

Mit dem Hilfsangebot Freezone in Mannheim entschieden sich die Hoffenheimerinnen für ein zweites Projekt. Die Einrichtung der Jugendhilfe unterstützt Jugendliche, die von Obdachlosigkeit bedroht oder bereits obdachlos sind und ihren Lebensmittelpunkt auf die Straße verlegt haben. „In Absprache mit Freezone haben wir uns dazu entschlossen, Taschen mit für die obdachlosen Jugendlichen nützlichen Dingen wie Hygieneartikeln und haltbaren Lebensmitteln zu füllen“, so Dongus. „Allein sich mit dem Thema der Obdachlosigkeit auseinanderzusetzen und ein Bewusstsein zu schaffen, wie schwierig die Situation für viele Menschen ist, war sehr wertvoll für uns alle.“

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