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FRAUEN
02.12.2020

Siege für DFB-Elf, Schweiz und Österreich landen auf Platz 2

Die ersten Länderspieltore, der Siegtreffer und eine bittere Niederlage: Bei den Nationalspielerinnen der TSG war in den vergangenen Tagen viel los. Die DFB-Frauen schlossen die EM-Qualifikation mit zwei Siegen ab, für die Österreicherinnen traf nach einer 0:3-Niederlage gegen Frankreich Nicole Billa zum 1:0-Erfolg gegen Serbien. Österreich muss wie die Schweiz, die sich im Kampf um den Gruppensieg Belgien deutlich geschlagen geben musste, als Zweiter weiter auf die direkte Qualifikation hoffen.

„Das war schon ein sehr besonderer Moment“, gab Paulina Krumbiegel glücklich zu. Im EM-Qualifikationsspiel gegen Griechenland kam die Hoffenheimerin zu ihrem zweiten Einsatz im DFB-Trikot und sorgte in der Nachspielzeit mit ihrem ersten Länderspieltreffer für den 6:0-Endstand. „Ich bin froh, auch einen Teil zum erfolgreichen Spiel beigetragen zu haben.“ Jubeln konnte auch Lena Lattwein, die am Donnerstag im vorletzten Qualifikationsspiel der DFB-Frauen in der Startelf stand und als Innenverteidigerin glänzte. Nicht minder gut lief es wenige Tage später für Tabea Waßmuth, die gegen Irland in die Anfangsformation rückte und mit ihren ersten beiden Länderspieltoren und einer starken Leistung maßgeblichen Anteil am 3:1-Erfolg der Mannschaft von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg hatte. „Wir sind sehr glücklich, dass wir die Qualifikation erfolgreich beendet haben“, so Hoffenheimerin Waßmuth. „So richtig glauben kann ich noch gar nicht, dass ich zwei Tore erzielt habe.“ Zu ihrem neunten Einsatz kam am Dienstag außerdem Lena Lattwein. Die DFB-Frauen sicherten sich bereits vor den zwei abschließenden Spielen den Gruppensieg und die damit verbundene EM-Qualifikation, die Bilanz ist mit acht Siegen makellos.

Auf die EM-Teilnahme hoffen müssen nach ihren letzten Qualifikationsspielen noch Österreich und die Schweiz. Luana Bühler kassierte mit dem Schweizer Nationalteam im Duell um den Gruppensieg gegen Belgien eine herbe 0:4-Niederlage. Die Innenverteidigerin stand über 90 Minuten auf dem Platz. Weil in anderen Gruppen noch Spiele ausstehen, erfahren die Schweizerinnen erst im Frühjahr, ob sie das direkte Ticket als eine der besten drei Gruppenzweiten erhalten oder im April noch in die Play-Offs müssen. Nicole Billa, Laura Wienroither, Katharina Naschenweng und Celina Degen kassierten mit der österreichischen Nationalmannschaft am Donnerstag eine 0:3-Niederlage gegen starke Französinnen, die sich damit den Gruppensieg sicherten. Wienroither und Billa standen in der Startelf, Katharina Naschenweng wurde eingewechselt. Am Dienstag ging es für die ÖFB-Frauen im abschließenden Quali-Spiel gegen Serbien, Hoffenheimerin Billa sorgte in der Schlussphase für den vielumjubelten Siegtreffer (80.) „Wir haben uns im ersten Durchgang sehr schwergetan, kamen nach der Pause aber besser ins Spiel“, so die Torschützin. „Zum Glück haben wir dann noch die Führung erzielt, die Erleichterung war riesig.“ Wienroither spielte gegen Serbien durch, Naschenweng kam in der Halbzeit ins Spiel. Durch den knappen Sieg schließen die Österreicherinnen ihre EM-Qualifikationsgruppe mit 19 Punkten auf Rang zwei ab. „Wir sind sehr stolz, dass wir nur Punkte gegen Frankreich haben liegen lassen, das ist eine starke Bilanz“, so Billa. Nach aktuellem Stand wäre die Mannschaft von Trainerin Irene Fuhrmann als zweitbester Gruppenzweiter bei der Endrunde dabei. Allerdings haben Italien und der Zweiplatzierte der Gruppe E noch die Chance, Billa & Co. aus den Top-3 der Zweitplatzierten Teams zu verdrängen. In diesem Falle müsste die Fuhrmann-Elf noch in die Play-Offs.

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