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FRAUEN
04.09.2020

Gabor Gallai: „Maximum herausholen“

Am Sonntag (14 Uhr) starten die TSG-Frauen in ihre achte Saison in Deutschlands höchster Spielklasse. Nach dem starken dritten Tabellenplatz in der vergangenen Spielzeit wollen die Hoffenheimerinnen auch im kommenden Jahr in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga eine gute Rolle spielen. Für Neu-Trainer Gabor Gallai und sein Team geht es zum Auftakt im Karl-Liebknecht-Stadion gegen den 1. FFC Turbine Potsdam.

Chef-Trainer Gabor Gallai über…

…die Vorbereitung auf die Saison 2020/21.

„Die vergangenen Wochen liefen so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Wir haben die Inhalte wie geplant vermittelt und durch ein bisschen Abwechslung und neue Testspielgegner war die Vorbereitung sehr kurzweilig. Wir haben eine gute Basis für den Start geschaffen, haben aber noch Luft nach oben und wollen uns im Saisonverlauf viele Dinge noch sukzessive erarbeiten. Die Spielerinnen waren von Beginn an sehr fokussiert, die Stimmung war gut und man hat in den vergangenen Tagen gemerkt, dass wir auf der Zielgerade sind und die Anspannung steigt. Das ist wichtig. Mit den Ergebnissen der Testspiele waren wir sehr zufrieden, Wermutstropfen waren allerdings die schweren Verletzungen von Laura Haas und Michaela Specht.“

…die FLYERALARM Frauen-Bundesliga.

„Der Liga wird es auf jeden Fall guttun, dass es mit dem dritten Startplatz für die Champions League ein neues attraktives Ziel für die Mannschaften gibt, für die es nicht bis nach ganz oben reicht. Das kann man im Hinblick darauf, dass München und Wolfsburg wahrscheinlich um die ersten beiden Tabellenplätze kämpfen werden, fast als eine zweite Meisterschaft bezeichnen. Darum mitspielen werden viele Mannschaft wollen, sodass mit einer gewissen Spannung zu rechnen ist.“

…das Saisonziel.

„Wir werden erst nach dem letzten Training unsere Ziele für die kommende Saison ausarbeiten und formulieren. Unabhängig von der Tabellenkonstellation und der Punkteausbeute ist uns aber sehr wichtig, dass man in der Mannschaft eine Entwicklung sieht, dass wir weiter attraktiven Fußball spielen und man uns dementsprechend gerne zuschaut. Außerdem wollen wir jede einzelne Spielerin verbessern.“

…den ersten Gegner.

„Der 1. FFC Turbine Potsdam hatte im Sommer einen Trainerwechsel und einige Zu- und Abgänge. Deshalb wissen wir nicht genau, was uns erwartet, auch wenn man natürlich immer versucht, ein paar Informationen zu bekommen. Wir gehen davon aus, dass Potsdam weiter auf physische Stärke setzt, sodass es für uns darum geht, die Zweikämpfe anzunehmen und das Spieltempo mitzugehen. Profitieren wird unser Gegner sicherlich davon, dass Zuschauer im Stadion sein werden, denn die Turbine ist sehr heimstark und wird von den Fans gepusht. Da müssen wir erstmal dagegenhalten. Wir wollen aber unsere gute Vorbereitung bestätigen und das Maximum aus dem Duell herausholen.“

…die personelle Situation.

„Mit Martina Tufekovic und Michaela Specht haben wir zwei Langezeitverletzte zu beklagen. Anne Fühner laboriert zudem an muskulären Problemen, da werden wir schauen, ob es bis zum Wochenende reicht.“

Die bisherigen Duelle:

Seit sieben Jahren treffen die TSG und der 1. FFC Turbine Potsdam in der Bundesliga aufeinander, von den insgesamt 14 Aufeinandertreffen konnten die Hoffenheimerinnen nur zwei für sich entscheiden. Einen der beiden Siege feierte die TSG im Hinspiel der vergangenen Saison. Mit einem starken Auftritt und einem verdienten 5:1 (2:1) sicherte sich der Kraichgau-Club am 11. Spieltag die Vize-Herbstmeisterschaft. Nicht ganz so erfolgreich lief für die Hoffenheimerinnen dann aber das Rückspiel im Karl-Liebknecht-Stadion. Beim Tabellenvierten unterlag die TSG mit 1:2 (1:1).

Daten & Fakten zum Spiel »

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