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FRAUEN
27.10.2016

Martina Tufekovic: „Wir sind bereit zu kämpfen“

Vier Spielerinnen der TSG haben in dieser Saison noch keine Minute auf dem Platz verpasst. Dazu zählt auch Martina Tufekovic, die seit 2010 für „Hoffe“ zwischen den Pfosten steht. Mit achtzehn99.de spricht die 22-jährige Torhüterin über die Nationalmannschaft, den Saisonverlauf und das anstehende Ligaspiel in Leverkusen.

Hallo Martina, gleich geht’s für dich ins Torwart-Training. Was steht heute an?

Martina Tufekovic: Wir starten heute mit Mikro-AT. Das ist so ein kurzes Krafttraining zur Aktivierung der Muskeln und zur Stabilisation des ganzen Körpers. Danach stehen Eckspiele an. Was man darunter verstehen kann, weiß ich auch noch nicht so ganz, da lasse ich mich überraschen.  Am Ende arbeiten wir noch an der Reaktion und den Schüssen aus kurzer Distanz.

Deine Teamkameradinnen Nicole Billa, Kristin Demann, Martina Moser und Dóra Zeller sind nun von ihren Länderspielreisen zurück. Wie sieht es bei dir mit der Nationalmannschaft aus?

Tufekovic: Da steht noch ein großes Fragezeichen. Ich habe sowohl die kroatische als auch die deutsche Staatsbürgerschaft und die kroatische Nationalmannschaft hat schon des Öfteren angefragt. Mein Traum war allerdings von klein auf für die DFB-Elf zu spielen und das habe ich noch nicht aufgegeben. Ich will für das Land spielen, in dem ich aufgewachsen bin und in dem ich mich beheimatet fühle. Auch wenn es mit der deutschen Nationalmannschaft nicht klappt, würde ich nicht direkt bei der kroatischen einsteigen. Das ist eine schwierige Entscheidung.

Wie zufrieden bist du mit dem bisherigen Saisonverlauf?

Tufekovic: Mit vier Niederlagen hatten wir einen etwas unglücklichen Start. Wir haben uns zurückgekämpft und der Sieg in Jena war dann gut für den Teamgeist. Gegen Wolfsburg haben wir gezeigt, dass wir kämpfen können und dass mit uns zu rechnen ist. Mit meiner eigenen Leistung bin ich eigentlich zufrieden. Ein wichtiger Punkt für mich ist, dass man als Torhüterin Sicherheit ausstrahlt und das habe ich ganz gut umgesetzt. Dennoch kann man natürlich in allen Bereichen immer etwas verbessern.

Am Sonntag geht es zu Bayer 04 Leverkusen. Wie sah eure Vorbereitung darauf aus?

Tufekovic: Das spielfreie Wochenende hat uns gutgetan, auch wenn wir vorher eigentlich gut drauf waren. Neben dem Trainingsbetrieb haben wir am Montag noch gegen Junioren getestet. Die erste Halbzeit lief sehr gut, denn auch da haben wir gezeigt, dass wir bereit sind zu kämpfen.

Die Werkself-Frauen haben am letzten Spieltag in Duisburg die ersten drei Zähler gesammelt und belegen nun den zehnten Tabellenrang. Wie wichtig ist es, dort zu punkten?

Tufekovic: Wir wollen am Sonntag unbedingt drei Punkte holen und zeigen, dass wir Fußballspielen können. Die Mannschaft, die über 90 Minuten mehr investiert und den größeren Siegeswillen hat, wird gewinnen. Das werden wir sein.

 

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