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FRAUEN
16.10.2016

Bittere Niederlage gegen Wolfsburg

Wieder hat es für die TSG gegen den VfL Wolfsburg nicht zu einem Punkt gereicht. Nach einer starken Anfangsphase brachte Kristin Demann ihr Team in Führung (20.), die Nilla Fischer noch vor der Pause ausglich (44.). In der zweiten Halbzeit machte Wolfsburg Druck, der entscheidende Treffer zum 1:2- Endstand fiel jedoch erst in der 89. Minute.

Taktik & Personal:

Never change a winning team. Mit der zuletzt in Jena und Sindelfingen erfolgreichen Startelf wollte Chef-Trainer Jürgen Ehrmann auch gegen DFB-Pokalsieger VfL Wolfsburg antreten. Doch Lina Bürger plagten Knieprobleme und auch Tamar Dongus musste verletzungsbedingt passen. So rutschte Kristin Demann neben Sophie Howard in die Innenverteidigung, im Mittelfeld begann Emily Evels. Für Bürger rückte Tabea Waßmuth in die Anfangsformation. 

Die TSG begann bei strahlendem Sonnenschein sehr stark. Das Team von Jürgen Ehrmann präsentierte sich hellwach. Konsequente Zweikampfführung und damit viele Ballgewinne ließen die Gäste vom VfL Wolfsburg kaum ins Spiel kommen. Nach einem Eckball belohnte sich die TSG für die gute Vorstellung. Nationalspielerin Kristin Demann traf wuchtig aus elf Metern. Im Anschluss fanden die Wölfinnen besser in die Partiel, fanden gegen die geordnete TSG-Defensive aber kein Durchkommen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff wurde die nahezu einzige Unaufmerksamkeit der Hoffenheimerinnen eiskalt bestraft und mit einem leistungsgerechten 1:1 ging es in die Kabinen. 

Wolfsburg startete nach der Halbzeit deutlich stärker. Die eingewechselte Caroline Hansen sorgte im Strafraum immer wieder für Gefahr und die TSG hatte Glück, die Druckphase der Gäste ohne Gegentreffer zu überstehen. In der Offensive lief beim Team von Jürgen Ehrmann nicht mehr viel zusammen. Den bitteren Gegentreffer zum 1:2-Endstand kassierte die TSG dann, wie schon gegen den SC Freiburg, in der Schlussminute. 

Die Szene des Spiels:

Zweieinhalb Jahre gelang der TSG gegen den VfL Wolfsburg kein Treffer. Am 5. Spieltag der laufenden Saison brach Nationalspielerin Kristin Demann den Fluch. Eine Führung gegen den VfL Wolfsburg: Das hatte es zuletzt vor über drei Jahren gegeben. 

Daten & Fakten zum Spiel »

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