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FRAUEN
23.04.2014

Martina Moser: "Freiburg sollte gewarnt sein"

Zwei englische Wochen nacheinander. Für Martina Moser sind drei Spiele in einer Woche keine Schwierigkeit. Die 28-Jährige ist diesen Rhythmus gewohnt. Sie pendelt zwischen Bundesliga und der WM-Qualifikation mit der Schweizer Nationalmannschaft. Mit achtzehn99.de sprach Moser über „entscheidende Wochen“, Druck und die Bundesligapartie am kommenden Sonntag, 27. April um 15 Uhr in Freiburg.

Auf dich warten zwei englische Wochen nacheinander und es sind nicht deine ersten. Geht dir langsam die Kraft aus?

Nein. Ich freue mich auf die vielen Spiele. Englische Wochen sind sicherlich anstrengend, aber auch schön. In den Spielen kann man das zeigen, was man im Training einstudiert, geübt und erarbeitet hat. Spiele machen einfach mehr Spaß.

Kannst du Klassenerhalt und WM-Qualifikation in Relation setzen?

Es sind ähnliche Situationen, beide sind mit Druck verbunden. Mit der Schweizer Nationalmannschaft waren wir noch nie bei einer WM. Auch dort verspüren wir also einen gewissen Druck, weil wir wissen, dass wir es schaffen können und kurz davor stehen, uns zu qualifizieren. Das gleiche gilt für die Liga. Auch hier wissen wir, dass wir den Klassenerhalt schaffen können. Es ist ein positiver Druck, denn es geht um etwas. Wir möchten immer gewinnen und etwas erreichen können.

In der Bundesliga geht es am Sonntag nach Freiburg. Das Hinspiel endete 3:2. Motiviert Euch ein Rückblick besonders?

Es sind auf jeden Fall schöne Erinnerungen. Es war damals der zweite Sieg für uns in der 1. Liga und niemand hatte damit gerechnet. Jetzt ist es ein Spiel auf Augenhöhe. Mit dem Hinspiel im Rücken wollen wir wieder zeigen, dass wir Freiburg schlagen können. Mit unseren gezeigten Leistungen haben wir Respekt verdient und Freiburg wird gewarnt sein, dass wir ein gutes Team sind.

Die Partie in Freiburg ist die erste von drei wichtigen im Abstiegskampf. Wie geht ihr die kommenden Spiele an?

Es werden die entscheidenden Wochen für uns. Wichtig ist allerdings, dass wir nicht alle Spiele auf einmal, sondern eins nach dem anderen sehen. Erst gegen Freiburg die bestmögliche Leistung abrufen und am besten drei Punkte holen. Dann kommt Wolfsburg. Wenn wir gegen den VfL einen Punkt holen können, ist es hervorragend. Dann gegen Essen und in Cloppenburg. Wir dürfen uns aber auch nicht zu großen Druck aufbauen. Aber jeder weiß, um was es geht und das ist wichtig.

Auch der SCF steckt im Abstiegskampf. Hättest du damit gerechnet, dass sechs Spieltage vor Schluss noch sechs Teams um den Klassenerhalt kämpfen?

Mit sechs Teams, die um den Klassenerhalt kämpfen, habe ich nicht gerechnet. Drei, vielleicht vier Mannschaften. Das zeigt aber, dass es in der Liga eng zugeht und sich das Niveau angeglichen hat.

In der WM-Qualifikation seid ihr mit der Schweiz unangefochtener Spitzenreiter. Wann könnt ihr sicher sein, dass ihr im kommenden Jahr nach Kanada fahrt?

Wenn wir Island (8. Mai) schlagen, wäre das ein sehr wichtiger Schritt. Dann hätten wir gegen die Mitfavoriten um Platz eins Island und Dänemark genügend Punkte geholt. Die Qualifikation kann zwei Spieltage vorher perfekt sein oder erst am Ende der Qualifikationsrunde. Wir dürfen uns aber keineswegs zu früh ausruhen und müssen alle Spiele mit höchster Konzentration angehen.

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