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FRAUEN
07.10.2013

Stimmen zum Spiel gegen Potsdam: "Ich bin stolz auf die Mannschaft"

Nach einem 0:3-Rückstand gegen Turbine Potsdam machen die 1899-Frauen das Spiel nochmal spannend und kommen dank zweier Tore von Susanne Hartel auf 2:3 heran. Das sagten Trainer und Spielerinnen nach der Partie.

Jürgen Ehrmann: „Wir hatten uns viel vorgenommen, wussten aber, was mit Potsdam auf uns zukommt. Wir haben ganz gut verteidigt, aber in den ersten 20 Minuten haben wir sehr viel Respekt gezeigt und nur wenig riskiert. Nach dem 0:3 haben wir es weiter versucht und haben die Spannung mit den beiden Toren nochmal aufgebaut. Dann braucht man natürlich auch das Glück gegen einen solchen Gegner, noch eine Chance zu bekommen. Ich bin aber sehr stolz auf die Mannschaft. Sie hat bis zum Ende versucht, mitzuspielen und gekämpft und auch nach dem 0:3 nicht aufgesteckt. Das macht mich zufrieden, auch wenn wir keine Punkte holen konnten.“

Martina Moser: „Es war ein gutes Spiel von uns und wir konnten Potsdam ein bisschen ärgern. In der ersten Halbzeit mussten wir uns zunächst an das hohe Tempo gewöhnen und die Gegentore nach Eckbällen waren sehr ärgerlich und dürfen uns so nicht passieren. Ansonsten war es unsererseits eine engagierte Leistung und wir haben kämpferisch stark dagegen gehalten. Die zwei Tore tun uns gut. Auf dieser Leistung können und sollten wir aufbauen.“

Susanne Hartel: „Wir gehen heute mit einem guten Gefühl vom Platz. Es ist schön zu sehen, dass wir als Team auch gegen die Favoriten gut aussehen können. Dass wir uns nach dem 0:3 nochmal herangekämpft haben, zeigt die tolle Moral der Mannschaft. Auf dieses Spiel können wir aufbauen. Das macht uns Mut und das nehmen wir gerne mit.“

Kristin Demann: "Der Sieg für Potsdam war schon verdient. Trotzdem muss man anerkennen, dass wir selbst bei einem Spielstand von 0:3 noch einmal alles in die Waagschale geworfen und den Anschluss geschafft haben! Gerade die zwei Gegentore nach den Standards waren zu einfach und dürfen uns in Zukunft nicht mehr passieren. Am Ende wurden wir leider nicht für unseren Kampf belohnt, allerdings zeigt es uns, dass wir in der Lage sind, auch einer Spitzenmannschaft wie Turbine Potsdam Paroli zu bieten. Für unsere Entwicklung und auch unsere Moral war dies ein sehr wichtiges Spiel und ein weiterer Schritt in der Liga anzukommen.

Bernd Schröder (Trainer Potsdam): „Wir haben heute gegen einen Gegner gespielt, der fußballerisch schon sehr gut drauf ist. Zum Schluss wurde es nochmal eng, obwohl wir gedacht haben, wir sind mit 3:0 schon durch. Es war ein verdienter Sieg, aber wir haben gewackelt. Ich dachte auf der Bank schon noch, jetzt könnte noch etwas passieren. Zum Schluss haben wir uns aber noch aus der Situation gerettet. Ich möchte der TSG für ihren fairen Spielstil noch Respekt zollen.“

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