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18.11.2011

Beck vor 100. Bundesliga-Spiel für 1899

Vedad Ibisevic knackte die Marke als erster Hoffenheimer, Marvin Compper folgte kurz darauf. Am Sonntag überspringt der nächste Kraichgauer diese bemerkenswerte Hürde und bestreitet sein 100. Bundesliga-Spiel im Trikot von 1899 Hoffenheim: Andreas Beck. Wir wagen gemeinsam mit unserem Kapitän einen Blick zurück:

Das 100. Bundesliga-Spiel steht vor der Tür. Ein besonderes Spiel für dich?

Auf alle Fälle. 100 Spiele für einen zu Klub zu absolvieren, ist schon bemerkenswert. Und es kommen ja hoffentlich noch einige dazu.

Dein erstes Spiel im Trikot von 1899 hast du am 16. August 2008 bestritten. Kannst du dich noch an dein Premieren-Spiel erinnern?

Ich kam als junger Spieler gerade frisch vom VfB, für Hoffenheim war es das erste Bundesligaspiel überhaupt - ich habe quasi ein Stück Vereins-Geschichte mitgeschrieben. Das hatte schon etwas sehr Emotionales. Noch schöner war es natürlich, weil wir gleich mit 3:0 gewannen und den Grundstein für eine wunderbare Vorrunde legten.

Die Vorrunde bleibt unvergessen. Und am Ende kam es zum Bundesliga-Gipfel gegen die großen Bayern.

Die Begeisterung rund um dieses Spiel war der Wahnsinn, die Partie wurde in 168 Länder live übertragen. Wir waren Erster, die Bayern Zweiter. Und wir spielten an diesem Abend absolut sensationell. Das Ganze hatte nur einen Schönheitsfehler – wir verloren durch ein Tor von Luca Toni in der Nachspielzeit.

Da war auch noch das legendäre Spiel bei Werder Bremen im September 2008.

Was für ein Spektakel. Die Zuschauer waren aus dem Häuschen, die Reporter waren hin und weg – aber ich glaube, für die beiden Trainer war es ein einziger Alptraum. Beide Mannschaften spielten völlig losgelöst immer munter nach vorne. Das Ding hätte auch 9:9 ausgehen können. Wir waren in Überzahl, hatten die Chance auf das 5:4. Auf der anderen Seite packt Mesut Özil den Hammer aus und wir gehen als Verlierer vom Platz.

Gab es auch eine Partie, die du besser aus deinem Gedächtnis streichen möchtest?

Klar gab es auch Partien, an die man sich nicht so gerne erinnert. Dazu gehört auch das 0:4 bei den Bayern im Februar dieses Jahres. Die Münchner haben uns komplett auseinander genommen, wir haben 90 Minuten Schadensbegrenzung betrieben – leider nur mit überschaubarem Erfolg. Direkt nach dem Spiel war ich auch noch als Gast bei „Samstag Live“ auf Sky eingeladen. Ich würde sagen: schlechtes Timing (lacht).

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