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MÄNNER
07.12.2023

Film zum Pokal-Coup von 2003: Die „Leverkusen-Helden“ erinnern sich

Zum 20. Mal hat sich Anfang Dezember jenes fußballerische Ereignis gejährt, das die TSG Hoffenheim erstmals bundesweit in den Fokus rückte: Am 2. Dezember 2003 bezwang der damalige Regionalligist das mit zahlreichen Stars angetretene Topteam Bayer Leverkusen im DFB-Pokal-Achtelfinale mit 3:2. Zum runden Jahrestag haben sich sechs „Leverkusen-Helden“ im Dietmar-Hopp- Stadion in Hoffenheim wiedergetroffen. TSG.TV hat den Termin begleitet – herausgekommen sind 17 Minuten filmisch aufgearbeitete Hoffenheimer Fußball-Historie.

Thomas Ollhoff hat den Fußball weitgehend hinter sich gelassen. Nur selten sei er noch im Stadion, betont der 48-Jährige, als er auf dem Rasen des Dietmar-Hopp-Stadions steht. In diesem Moment aber spürt er sie wieder, diese Faszination, die einst sein Leben bestimmte. Ollhoff schaut sich um, lächelt, die Augen funkeln. „Das macht schon etwas mit mir“, gibt er zu. Und nicht nur ihm geht es so an diesem Nachmittag.

Das Dietmar-Hopp-Stadion sei „ihr Wohnzimmer“ gewesen. Ein Ort, an dem viele Erinnerungen wieder hochkommen. Insbesondere an jenen besonderen Abend, der sich nun zum 20. Mal gejährt hat und in den Hoffenheimer Fußball-Geschichtsbüchern einen besonderen Platz einnimmt.

Mit 3:2 setzte sich die TSG, damals noch Regionalligist, am 2. Dezember 2003 im Achtelfinale des DFB-Pokals gegen Bayer Leverkusen durch – also gegen ein Team, das mit zahlreichen Nationalspielern und Akteuren, die anderthalb Jahre zuvor noch ein Champions-League-Finale bestritten hatten, in den Kraichgau gereist war. Die „Werkself“ war natürlich als klarer Favorit in die Partie gegangen. Lediglich die Frage nach der Höhe des Sieges schien noch ungeklärt. Es kam anders: Der Außenseiter setzte sich durch – in einer denkwürdigen Partie, an deren Verlauf wir bereits zum Jahrestag ausführlich erinnert haben.

Besondere historische Ereignisse erfordern aber eine entsprechende Aufarbeitung. Und wo könnte diese besser stattfinden als am Ort des Geschehens? Gesagt, getan: Auf Einladung der TSG fanden dieser Tage sechs Akteure aus dem damaligen Team den Weg ins Dietmar-Hopp-Stadion, um in Erinnerungen zu schwelgen, Anekdoten aufleben zu lassen und den Geist von 2003 noch einmal zu fühlen.

Neben Thomas Ollhoff nahmen sich auch Marcel Throm, Stephan Sieger, Denis Bindnagel, Thomas Hillenbrand und Sachar Theres Zeit und sprachen über die Partie, den Sieg, die Feierlichkeiten nach dem Schlusspfiff – aber auch über „Probleme“ bei der Doping-Kontrolle, die kreativen Motivationsplakate des damaligen TSG-Trainers Hansi Flick und Einschüchterungsversuche des Leverkusener Schlussmanns Hansjörg Butt, die letztlich ins Leere liefen. Geschichten, die die Herzen von Fußballromantikern höherschlagen lassen.

All das haben wir in einer Filmdokumentation zusammengefasst – viel Spaß bei Zuschauen!

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