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24.01.2023

VfB Stuttgart: Mit dem Nicht-Abstiegsexperten in ruhigere Gefilde

Der VfB Stuttgart wünschte sich nach der dramatischen Last-Minute-Rettung in der vergangenen Saison etwas mehr Ruhe – doch schon wieder steht Abstiegskampf auf der Tagesordnung. Vor der Winterpause rangierten die Stuttgarter nur auf dem Relegationsplatz. Nun soll es auf der Trainerbank ein alter Bekannter richten. Bruno Labbadia steht wieder in der Verantwortung beim VfB, der auf die sehr gute Bilanz des Trainers in Notsituationen vertraut. Beim Comeback Labbadias, der schon einmal von 2010 bis 2013 auf der Stuttgarter Bank saß, gab es gegen den 1. FSV Mainz 05 einen Punkt. Am Dienstag (Anstoß 20:30 Uhr) treten die Schwaben nun im Derby bei der TSG Hoffenheim an.

Lange hoffte man darauf, dass Pellegrino Matarazzo das Ruder noch rumreißen könnte. Doch im Oktober war Schluss. Nach exakt 100 Pflichtspielen auf der Bank musste der US-Amerikaner gehen. Eine dreistellige Anzahl an Pflichtspielen erreichte zuvor in Stuttgart viele Jahre niemand – der bis dato letzte war Bruno Labbadia.

Mehr als neun Jahre nach seiner Entlassung im August 2013 ist der gebürtige Darmstädter nun wieder da und folgt auf Matarazzo und Interimstrainer Michael Wimmer. Labbadia soll den VfB aus dem Tabellenkeller führen. Dass der 56-Jährige das kann, hat er schon bewiesen: Denn abgestiegen ist er bei seinen acht Trainerstationen seit 2003 nie, auch nicht in prekären Situationen wie in Hamburg oder Wolfsburg.

Der Fußballlehrer wird all seine Erfahrung einbringen – was angesichts des Kaders auch nötig sein könnte. Kein Spieler ist älter als 29 Jahre: Der VfB hat mit Abstand die jüngste Mannschaft der Liga, das Durchschnittsalter des Teams liegt bei 22,9 Jahren. Stuttgarts neue Generation der jungen Wilden muss dringend Punkte für eine ruhigere Rückrunde holen.

Beim Debüt des neuen Trainers gingen die Stuttgarter gegen den 1. FSV Mainz 05 zwar in Führung, ein Sieg glückte jedoch nicht. „Wir hätten es ein Stück weit verdient gehabt, das Spiel zu gewinnen“, sagte Labbadia nach dem 1:1.

Am Dienstag wird die TSG Hoffenheim alles daran setzen, dem ersten Punkt des VfB im Jahr 2023 keine weiteren folgen zu lassen. Bruno Labbadia kann beim Gegner beinahe aus dem Vollen schöpfen, lediglich Dan-Axel Zagadou fällt sicher aus, hinter dem Einsatz von Borna Sosa steht noch ein Fragezeichen. Es geht für beide Mannschaften zum Abschluss der Hinrunde um wichtige Punkte – im zweiten Pflichtspiel der zweiten Amtszeit von Bruno Labbadia in Stuttgart.

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