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FRAUEN
30.08.2021

U20 verliert bei RB Leipzig

Am 2. Spieltag der 2. Frauen-Bundesliga kassierte die U20 ihre erste Niederlage. Beim Aufstiegsaspiranten RB Leipzig zeigte sich das Team von Chef-Trainer Siegfried Becker zwar taktisch gut eingestellt, musste sich am Ende aber mit 0:2 (0:1) geschlagen geben. Erst geriet die TSG nach einer Standard-Situation in Rückstand (36.), einen individuellen Fehler nutzte Leipzig zur Vorentscheidung (76.).

„Wir sind trotz der Niederlage mit der Leistung unserer Mannschaft zufrieden“, resümierten Chef-Trainer Siegfried Becker und Co-Trainer Rico Weber nach der 0:2-Niederlage bei RB Leipzig. „Wir haben den taktischen Plan sehr gut umgesetzt.“ Die Partie bei den favorisierten Leipzigerinnen ging die U20 defensiv an, verteidigte zunächst tief und lauerte auf Umschaltsituationen. Entsprechend machten die RB-Frauen im ersten Durchgang das Spiel, hatten viel Ballbesitz, schafften es aber nur selten sich zwingend bis in den Strafraum zu kombinieren. „Wir hatten immer wieder gute Ansätze zu kontern, haben das aber nicht konsequent genug ausgenutzt“, so Becker und Weber. In der 36. Minute geriet die TSG in Rückstand. Nach einem Standard konnten die Hoffenheimerinnen nicht entscheidend klären, der Ball trudelte durch den Strafraum und Yvonne Weilharter drückte die Kugel zum 1:0 über die Linie. „Das haben wir einfach nicht gut genug verteidigt.“

In der Pause stellte die TSG taktisch um und agierte fortan mutiger. „Wir haben das Spiel im zweiten Durchgang offener gestaltet, zeitweise ging es hin und her“, so das U20-Trainerteam. Die Hoffenheimerinnen setzten Leipzig nun besser unter Druck, konnten sich gegen das spielerisch starke Team der RB-Frauen aber nicht entscheidend durchsetzen. In der 76. Minute erhöhten die Gastgeberinnen nach einem individuellen Fehler auf 2:0. „Wir haben anschließend nochmal alles reingeworfen, ein Tor wäre sicherlich verdient gewesen“, betonten Becker und Weber. „Wir wollen an diese Leistung anknüpfen und freuen uns schon auf die nächste Aufgabe gegen den MSV Duisburg, denn wir haben in Leipzig einmal mehr gesehen, dass auch gegen solche Gegner für uns etwas drin ist.“

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