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08.05.2021

TSG gewinnt nach Aufholjagd gegen Schalke

Erneute Comeback-Qualität der TSG: Die TSG Hoffenheim hat 4:2 (0:2) gegen den FC Schalke 04 gewonnen. Hoffenheim dominierte über 90 Minuten die Partie, lag zur Pause aber 0:2 zurück. Innerhalb von 17 Minuten drehte die TSG das Spiel und gewann am Ende 4:2. Andrej Kramarić, Kevin Akpoguma, Christoph Baumgartner und Ihlas Bebou trafen für die Mannschaft von Sebastian Hoeneß.

Personal und Taktik:

Im Vergleich zum 1:1 beim SC Freiburg veränderte Cheftrainer Sebastian Hoeneß seine Startelf auf zwei Positionen. Kevin Akpoguma ersetzte den angeschlagenen Chris Richards und bildete gemeinsam mit Pavel Kadeřábek, Stefan Posch und Ryan Sessegnon die Viererkette vor Torwart Oliver Baumann. Im defensiven Mittelfeld begannen erneut Florian Grillitsch und Diadie Samassékou. Auf der linken Offensivseite begann Christoph Baumgartner für Sargis Adamyan, rechts stürmte Robert Skov und Andrej Kramarić agierte hinter der einzigen Spitze Ihlas Bebou.

Zur zweiten Hälfte wechselte die TSG: Sargis Adamyan ersetzte Skov, in der 83. Minute kamen Sebastian Rudy und Maximilian Beier für Samassékou sowie Bebou auf den Platz. Sechs Minuten später kam zudem Mijat Gaćinović für Baumgartner ins Spiel (89.).

Szene des Spiels:

Das 1:2: Andrej Kramarić traf mit einem wunderschönen Freistoß zum 1:2 und leitete die große Aufholjagd ein. Für den Kroaten war es der 18. Treffer in dieser Bundesliga-Saison. Damit stellte er die Bestmarke von Vedad Ibisevis aus der Saison 2008/09 ein. Kein Hoffenheimer erzielte in einer Bundesliga-Saison mehr Treffer.

Zahl des Spiels: 39

Durch den Sieg gegen den FC Schalke 04 hat die TSG nun 39 Punkte auf dem Konto. Damit steht zwei Spieltage vor Schluss nun auch rechnerisch der Klassenerhalt fest. Hoffenheim geht damit im Sommer bereits in die 14. Bundesliga-Saison.

Aufstellungen:

TSG Hoffenheim: Baumann – Kadeřábek, Posch, Akpoguma, Sessegnon – Samassékou (83. Rudy), Grillitsch – Skov (46. Adamyan), Kramarić, Baumgartner (89. Gaćinović) – Bebou (83. Beier)

FC Schalke 04: Fährmann – Becker, Mustafi, Oczipka – Schöpf (73. Kaparos), Flick, Kolasinac – Serdar (68. Bozdogan), Harit (73. Skrzybski) – Huntelaar (86. Mercan), Uth (86. Hoppe)

Tore: 0:1 Uth (12.), 0:2 Mustafi (42.), 1:2 Kramarić (47.), 2:2 Akpoguma (52.), 3:2 Baumgartner (60.), 4:2 Bebou (64.)

Der Spielfilm

12

Die TSG machte das Spiel, aber Schalke traf. Schöpf setzte sich im Mittelfeld durch und spielte Serdar an. Der Schalke sah Uth in der Mitte, der dann aus kurzer Distanz nur noch einschieben musste.

17

Beinahe der Ausgleich. Kadeřábek wurde rechts klasse angespielt. Der Tscheche nahm den Ball mit der Brust an und legte auf Bebou auf, doch dessen Schuss wurde im letzten Moment von Mustafi geblockt.

38

Nächste gute Chance zum 1:1: Im Anschluss an eine Ecke brachte Kramarić den Ball von links in die Mitte, wo Baumgartner mit links sofort zum Abschluss kam, aber sein Schuss flog knapp über die Latte.

42

Mustafi sprang nach einer Ecke in der Mitte am höchsten und köpfte den Ball an den rechten Innenpfosten. Von dort landete der Ball ins Netz.

45 + 2

Wieder packte Skov einen Freistoß-Hammer aus großer Distanz aus. Noch leicht abgefälscht flog der Ball knapp am linken Pfosten vorbei. Nach der Ecke köpft zudem Posch drüber.

47

Traumtor von Andrej Kramarić: Der Kroate schoss einen Freistoß aus knapp 22 Metern perfekt über die Mauer in den linken Winkel.

50

Direkt die Chance auf den Ausgleich: Adamyan wurde nicht richtig angegriffen und versuchte es aus 15 Metern, aber Fährmann parierte stark.

52

Was für ein Auftakt in die zweite Hälfte. Kramarić brachte eine Ecke von rechts in die Mitte. Akpoguma köpfte gegen seine Laufrichtung ins lange Eck und traf sehenswert zum Ausgleich.

60

Und wieder brachte eine Standardsituation ein Tor: Kramarić brachte den Ball nach einem Freistoß von halbrechts in die Mitte. Baumgartner köpfte ins kurze Eck und traf zum 3:2.

64

Was war denn hier los? Grillitsch setzte nach und eroberte den Ball am Schalker Strafraum. Nach einem Doppelpass mit Adamyan legte der Österreicher in die Mitte, wo Bebou zum Abschluss kam. Keine Chance für Fährmann - 4:2.

Daten & Fakten zum Spiel »

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