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ALLGEMEIN
02.04.2021

Regionalliga-Klubs positionieren sich gegen Auf- und Abstiegsregelung

Die Vereine der Regionalliga Südwest haben sich bezüglich der Aufstiegsregelung aus den Oberligen und der daraus resultierenden Abstiegsregelung – nach derzeitigem Stand müssten sechs Vereine direkt absteigen – klar positioniert und ein gemeinsames Statement abgegeben, das sie an die Träger der Regionalliga Südwest GbR sowie der drei Oberligen Hessen, Rheinland-Pfalz/Saar und Baden-Württemberg adressiert haben.

Das von Ligasprecher Rafael Kowollik, Geschäftsführer des FC 08 Homburg, verfasste Dokument spiegelt die mehrheitliche Meinung der Vereine wider, die sich gegen Aufstiege aus den Oberligen aussprechen. Einhelliger Tenor: Es sei nicht vertretbar, dass Oberligisten mit nur wenigen Spielen bis Ende Oktober 2020 absolvierten Partien aufsteigen dürften, während gleich sechs Regionalligisten, die im Juni 2021 eine Mammutsaison mit 42 Begegnungen beenden, absteigen müssten. Kowollik hatte im Vorfeld zu allen Klubs Kontakt aufgenommen, die jeweiligen Standpunkte und nachvollziehbaren Gegenargumente eingeholt und in einem Brief zusammengefasst, der am Freitag den Trägern der betreffenden Ligen zugesandt wurde. 

Ursprünglich hätte es vier Oberliga-Aufsteiger geben sollen, was die sechs Absteiger aus der 22 Mannschaften umfassenden Südwest-Staffel gerechtfertigt hätte, um die Anzahl der Klubs wieder zu reduzieren. Nun plädieren die Regionalliga- und auch viele Oberliga-Vereine dafür, aufgrund des wahrscheinlichen pandemiebedingten Abbruchs der Oberliga-Saisons und der geringen Anzahl an ausgetragenen Spielen die Aufstiege wie im gesamten Amateurfußball auszusetzen und weniger nur drei Klubs aus der Regionalliga absteigen zu lassen.

Den ausführlichen Wortlaut des Schreibens des Ligasprechers finden Sie hier.

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