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06.03.2021

Gerhardt: „Wir müssen unsere beste Leistung abrufen“

Auf Kurs Richtung Champions League: Der VfL Wolfsburg ist die bislang beste Mannschaft der Rückrunde. Vor dem Duell mit der TSG Hoffenheim (Samstag/15.30 Uhr) spricht VfL-Mittelfeldspieler Yannick Gerhardt über die Stärken der Wolfsburger, die Serie ohne Gegentor und die Ziele in dieser Saison.

Ihr habt in der Bundesliga seit sieben Spielen kein Gegentor mehr kassiert. Was macht Euch defensiv aktuell so stark?

„Wir verteidigen als Mannschaft sehr geschlossen. Vom Angreifer bis zum Verteidiger weiß bei uns jeder, was seine Aufgabe ist. Wir machen die Räume eng und es dem Gegner damit schwer, Lösungen zu finden. Und wenn wir doch mal etwas zulassen, haben wir mit Koen Casteels einen überragenden Torhüter, der auch mal vermeintlich unhaltbare Bälle hält.“

In diesem Jahr habt Ihr nur zum Auftakt bei Borussia Dortmund verloren und Euch in der Folgezeit auf Rang drei in der Bundesliga vorgearbeitet. Was macht Ihr anders als zuvor?

„Ich glaube gar nicht, dass wir so viel anders machen. Der Unterschied ist aber sicher, dass wir nun schon länger in dieser Konstellation zusammenspielen. Wir haben unsere Taktik verinnerlicht und natürlich gibt einem auch jeder Sieg Selbstvertrauen. Gleichzeitig wissen wir aber auch, dass wir immer unsere beste Leistung abrufen müssen, da es in der Bundesliga nichts geschenkt gibt.“

Euch winkt die erste Teilnahme an der Champions League seit 2016. Ist die Königsklasse Euer Ziel?

„Vor der Saison haben wir uns das Ziel gesetzt, die Saison auf den europäischen Plätzen zu beenden. Aktuell sieht es natürlich sehr gut aus und wir fühlen uns auf Platz drei auch sehr wohl. Es gibt aber noch einige andere Mannschaften, die sich gerne für die Champions League qualifizieren wollen. Daher gilt es nur von Spiel zu Spiel zu denken, unsere Punkte zu holen und den dritten Platz so lange wie möglich zu verteidigen.“

Das Hinspiel habt Ihr 2:1 gewonnen. Was hat damals den Ausschlag gegeben?

„Wir haben eine sehr gute erste Hälfte gespielt und sind zu Recht 2:0 in Führung gegangen. In der zweiten Hälfte hat Hoffenheim dann etwas umgestellt, Druck aufgebaut und auch den Anschlusstreffer erzielt. In letzter Sekunde haben wir dann natürlich auch etwas Glück, dass Koen Casteels den Elfmeter pariert und wir dadurch die Punkte in Wolfsburg behalten haben.“

Ihr habt in dieser Woche das Pokal-Viertelfinale bei RB Leipzig bestritten. Macht es etwas aus, dass die TSG ausgeruhter ist und Ihr 90 Minuten in den Beinen habt?

„Wenn man nur diese Trainingswoche betrachtet, könnte man das vielleicht so sehen. Doch Hoffenheim hatte dafür über den bisherigen Saisonverlauf die Mehrfachbelastung durch die Europa League. Deswegen glaube ich auch nicht, dass Hoffenheim einen Vorteil hat.“

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