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16.02.2021

„Wir glauben an unsere Chance“

Zwischen 2014 und 2018 spielte Birk Risa knapp vier Jahre in Deutschland beim 1. FC Köln. Mittlerweile trägt der 23-Jährige das Trikot von Molde FK und trifft im Sechzehntelfinale der UEFA Europa League auf die TSG Hoffenheim. Vor dem Duell mit der TSG hat sich tsg-hoffenheim.de mit dem norwegischen Linksverteidiger über die TSG, seine Erinnerungen an die Zeit in Deutschland und die Stärken von Molde unterhalten.

Birk, die Auslosung des Sechzehntelfinals hat Euch die TSG Hoffenheim als Gegner beschert. Was denkst Du über das Los?  

„Ich habe mich total gefreut. Vor der Auslosung hatte ich gehofft, dass wir auf eine deutsche Mannschaft treffen werden. Durch die Corona-Pandemie war ich lange nicht mehr in Deutschland. Ich freue mich, nun für das Spiel zurückzukehren. Das wird cool.“

Während Deiner Zeit in Köln war Teambetreuer Max Vollmar auch dort. Hattet Ihr nach der Auslosung Kontakt und kennst Du noch jemanden aus dem TSG-Kader?

„Wir haben natürlich nach der Auslosung miteinander geschrieben. Ich freue mich, wenn wir uns wiedersehen. Bei einem Juniorenländerspiel habe ich mal gegen Dennis Geiger gespielt. Ich kann mich an ihn erinnern, aber er sich vermutlich nicht mehr.“ (lacht)

Die norwegische Liga-Saison ist an das Kalenderjahr angepasst und ist seit November beendet. Die neue Spielzeit beginnt erst Anfang April, ist das ein Nachteil für Euch?

„Wir haben Mitte Januar mit dem Training angefangen. Von daher sollte es genügend Vorbereitung sein. Zudem haben wir Testspiele absolviert, damit wir in einem guten Zustand auf Hoffenheim treffen. Alle sind sehr froh, dass wir uns auf diesem Niveau beweisen können. Es ist eine große Herausforderung.“

Was erwartest Du von der TSG?

„Die Hinrunde ist für Hoffenheim nicht so gelaufen, wie sie es wollten. Die Mannschaft hat ein viel höheres Niveau als es der Tabellenstand aussagt. Sie hatten viel Pech mit Verletzungen und Corona-Erkrankungen, aber haben in einigen Partien gezeigt, was in ihnen steckt. Wir haben sehr hohen Respekt.“

Wie schätzt Du Eure Chancen vor dem Duell ein?

„Natürlich ist Hoffenheim der Favorit, aber wir glauben an unsere Chance und wollen weiterkommen. Sonst müssten wir erst gar nicht antreten. Dafür brauchen wir einen richtig guten Tag und dürfen keine Angst haben.“

Wie sind Deine Erinnerungen an die Zeit in Deutschland? Du bist als 16-Jähriger aus Deinem Elternhaus in ein anderes Land mit einer fremden Sprache gezogen…

„Die knapp vier Jahre in Deutschland haben mich als Mensch geformt. Ich denke jeden Tag an die Zeit zurück und sie macht mich sehr glücklich. Ich spreche weiterhin Deutsch, damit ich die Sprache nicht verlerne. Ich trage Deutschland in meinem Herzen und will unbedingt zurück. Ob während oder nach der Karriere wird sich dann zeigen. Deutschland ist meine Heimat geworden.“

Du hast in der Vergangenheit immer wieder zwischen der Linkverteidigerposition und dem Sturm gewechselt, wirst nun auf der linken Seite eingesetzt. Welche Position gefällt Dir besser?

„Ich habe gemerkt, dass ich als Linkverteidiger besser und wichtiger für die Mannschaft bin und fühle mich auch wohl auf der linken Seite. Aber wenn Not am Mann ist, kann ich auch jeder Zeit im Sturm spielen. Als Stürmer habe ich immerhin eine hundertprozentige Siegquote in der Bundesliga (1:0 gegen den VfL Wolfsburg; Anm. d. Red.). Wer kann das schon von sich behaupten?“ (lacht)

 

Das Interview ist auch in der Februar-Ausgabe des SPIELFELD, dem Magazin der TSG Hoffenheim, erschienen.

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