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U23
29.01.2021

„Hoffe zwo“ will sich in Aalen belohnen

Die Leistungen der U23 stimmten zuletzt, nur die Punkteausbeute nicht so ganz. Nach vier Spielen ohne Sieg brennen Cheftrainer Kai Herdling und seine Truppe beim VfR Aalen auf die ersten drei Punkte des Jahres. Dabei helfen soll mit Sejad Salihović ein alter Bekannter.

Das sagt der Trainer

Zwischen zwei Englischen Wochen hatte Chefcoach Kai Herdling seine Mannschaft nun erstmals mehrere Tage am Stück im Training. „Es tat bei dem straffen Programm mal gut, die ganze Mannschaft über ein paar Tage auf dem Trainingsplatz zu sehen. Wir haben in dieser Runde bei den vielen Spielen oft nicht genug Zeit, um zu trainieren“, so Herdling.

Trotz der Sieglos-Serie von vier Spielen war der 36-Jährige mit den Auftritten seiner Mannschaft zuletzt einverstanden: „Gegen Homburg und Elversberg haben wir sehr ordentliche Leistungen gezeigt. Da hat man gesehen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. In der Mannschaft herrscht zudem eine extrem positive Stimmung, denn die Jungs haben Spaß daran, mutig aufzutreten, und sie sehen, dass es funktionieren kann.“ Nun will sich "Hoffe zwo" für die ansprechenden Leistungen natürlich auch mal wieder mit Punkten belohnen.

Einen fußballerischen Leckerbissen erwartet Herdling am Samstag in der Ostalb-Arena jedoch eher nicht: „Aalen ist eine erfahrene Mannschaft, die stark bei Standards ist und viel lang spielt, um dann auf die zweiten Bälle zu gehen. Das wird sicherlich ein schöner Fight, den wir auch annehmen müssen.“

Das Personal

Weiterhin verletzt sind Alexandar Borković, Tobias Heiland, Andreas Ludwig und Jacob Young. Außerdem muss Torhüter Domen Gril aufgrund einer Trainingsblessur passen. Die restlichen Spieler sind fit und einsatzbereit. Das gilt auch für Co-Trainer Sejad Salihović, der kürzlich reaktiviert wurde und schon morgen in Aalen sein Comeback feiern könnte.

Der Gegner

Drei Jahre spielte der VfR Aalen in der Zweiten Liga. Die beste Platzierung gelang in der Aufstiegssaison 2012/13 unter dem heutigen Premier-League-Trainer Ralph Hasenhüttl (Southampton FC), als die Ostalbstädter auf Platz neun landeten. Nach dem Abstieg 2015 hielt sich der VfR noch vier Jahre in der Dritten Liga, ehe es 2019 noch eine Etage tiefer ging.

Vom Wiederaufstieg ist die Mannschaft von Trainer Roland Seitz seitdem ein ganzes Stück weg. Aktuell liegen die Aalener auf Platz 14 und damit einen Platz vor „Hoffe zwo“. Der Blick beim VfR geht also eher nach unten als nach oben. Bester Scorer ist aktuell ein früherer Hoffenheimer: Alessandro Abruscia, von 2012 bis 2015 für die U23 der TSG am Ball, traf bislang drei Mal und bereitete weitere fünf Tore vor.

Serien und bisherige Duelle

„Hoffe zwo“ hat sowohl die vier vergangenen Auswärtsspiele als auch die letzten vier Partien generell nicht gewinnen können. Der letzte Sieg gelang am 19. Dezember gegen den FC-Astoria Walldorf (3:0), der letzte Erfolg auf fremdem Platz am 24. Oktober beim FC Gießen (2:1). Auch die Aalener haben keinen guten Lauf vorzuweisen. Sie warten seit drei Partien auf einen Sieg. Zudem gelang in den vergangenen fünf Heimspielen kein Dreier.

Die Bilanz in dem Duell zwischen der TSG-U23 und dem Ex-Zweitligisten fällt eindeutig aus, ist bei erst zwei Partien aber nicht besonders aussagekräftig. Beide Spiele der vergangenen Saison gewann der VfR: Im Dietmar-Hopp-Stadion gab es aus TSG-Sicht eine 1:2- und in Aalen dann eine 0:1-Niederlage.

Die Lage der Liga

An der Spitze der Regionalliga Südwest wird es immer enger. Aktuell mischen wieder sieben Klubs eng beieinander im Kampf um die Meisterschaft und den Drittliga-Aufstieg mit. Neben Spitzenreiter FSV Frankfurt besitzen auch die Verfolger TSV Steinbach Haiger, SC Freiburg II, SV Elversberg, SSV Ulm, Kickers Offenbach und FC Homburg gute Karten, um noch einmal ganz oben angreifen zu können.

Ab Platz neun und der U23 von Mainz 05 beginnt jedoch schon der Kampf um den Klassenerhalt. Die TSG liegt aktuell zwei Punkte über dem ersten Abstiegsplatz auf Rang 15. Allerdings haben die direkt dahinter positionierten Klubs FK Pirmasens und Sonnenhof Großaspach noch ein Nachholspiel zu bestreiten. Schon relativ hoffnungslos bei 13 Punkten Rückstand auf das rettende Ufer ist die Lage für Schlusslicht Eintracht Stadtallendorf. 

 

VfR 1921 Aalen – TSG 1899 Hoffenheim II
Samstag, 30. Januar, 14.00 Uhr, Ostalb-Arena, Aalen

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