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FRAUEN
16.10.2020

U20 trifft auf bundesligaerfahrene Kölnerinnen

Auf die U20-Frauen wartet am Wochenende eine schwierige Aufgabe. Für die TSG geht es am Samstag (14 Uhr) gegen den Bundesliga-Absteiger 1. FC Köln, der sich im Sommer mit einigen namhaften Spielerinnen verstärkt hat. Doch die Mannschaft von Chef-Trainer Siegfried Becker will sich nach dem erfolgreichen Saisonauftakt auch beim Meisterschaftsfavoriten nicht verstecken.

Vor zwei Wochen starteten die U20-Frauen beim Nachwuchs der Eintracht Frankfurt in die neue Saison in der übergangsweise wieder zweigleisigen 2. Bundesliga, zum Auftakt gab es einen 2:1-Erfolg. Während die acht Ligakonkurrenten der TSG auch am vergangenen Wochenende um Punkte kämpften, waren die Hoffenheimerinnen spielfrei. So hat auch der zweite Gegner der Mannschaft von Chef-Trainer Siegfried Becker bereits zwei Spiele absolviert. Der 1. FC Köln besiegte den 1. FC Saarbrücken (2:1) und die U20 des FC Bayern München (3:1). „Als Bundesliga-Absteiger geht Köln definitiv als Favorit ins Duell am Samstag“, betont Siegfried Becker. „Unser Gegner ist auf allen Positionen richtig gut besetzt und hat selbst auf der Bank noch eine Menge Bundesliga-Erfahrung.“ Mit Mandy Islacker (FC Bayern München), Sharon Beck (SC Freiburg) oder Marith Müller-Prießen (Paris FC) lotste der 1. FC Köln im Sommer gleich mehrere erfahrene Verstärkungen ins Rheinland und unterstrich damit seine Ambitionen. „Wir werden uns aber trotz unterschiedlicher Voraussetzungen sicherlich nicht kampflos geschlagen geben, sondern wollen optimalerweise einen oder sogar drei Punkte mitnehmen“, betont Becker.

Die Hoffenheimerinnen überbrückten das spielfreie Wochenende mit einem erfolgreichen Test gegen die B-Junioren des SSV Ettlingen, Vanessa Leimenstoll und Vanessa Diehm steuerten die Tore zum 2:1-Sieg bei. An der personellen Situation hat sich indes trotz Ligapause nicht viel getan. Zwar tasten sich Enya Wolf, Constanze Viehmann und Marie Philipzen nach ihren Verletzungen langsam wieder heran, mit Ann-Sophie Braun, Laura Haas (beide Kreuzbandriss) und Lisann Kaut (Schambeinentzündung) fallen aber dennoch zahlreiche Spielerinnen aus. „Es wird auf jeden Fall interessant, wie unsere Mannschaft, in der viele noch nicht mal über Zweitligaerfahrung verfügen, am Samstag mithalten kann“, so Becker. „Es wird definitiv ein lehrreiches Spiel für uns werden, insbesondere was die Körperlichkeit anbelangt.“ Gut geschlagen haben sich die Hoffenheimerinnen in den bisherigen Duellen gegen Köln: In der Saison 2018/19, die der FC mit dem Aufstieg krönte, siegte die TSG in der Hinrunde (1:0) und unterlag im Rückspiel nur knapp (1:2).

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