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FRAUEN
23.09.2020

Krumbiegel und Waßmuth feiern Debüt

Die TSG hat zwei neue deutsche Nationalspielerinnen: Paulina Krumbiegel und Tabea Waßmuth debütierten am Dienstag beim 3:0-Erfolg im EM-Qualifikationsspiel gegen Montenegro im DFB-Dress. Erfolgreich verliefen die Länderspiele auch für die Österreicherinnen Nicole Billa, Katharina Naschenweng und Laura Wienroither (5:0 gegen Kasachstan) und Schweizerin Luana Bühler (1:1 gegen Kroatien und 2:1 gegen Belgien).

Mit Lena Lattwein, Tabea Waßmuth und Paulina Krumbiegel standen am Dienstagnachmittag in Podgorica zum EM-Qualifikationsspiel gegen Montenegro drei Hoffenheimerinnen in der Startelf der deutschen Frauen-Nationalmannschaft – so viele wie nie zuvor. Für Waßmuth und Krumbiegel war es der erste Einsatz für die DFB-Frauen, Lattwein lief zum siebten Mal im Nationaltrikot auf. „Das war natürlich ein ganz besonderer Moment“, freute sich Paulina Krumbiegel über ihr Debüt. „Ich bin sehr froh über die neuen Eindrücke und Erfahrungen, die ich mitnehmen konnte. Ich habe mit den besten Spielerinnen Deutschlands trainiert und gespielt und konnte viel lernen.“ Gegen Montenegro siegte das Team von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg, in dem vorrangig junge und noch unerfahrene Spielerinnen zum Einsatz kamen, am Ende mit 3:0 (2:0). Paulina Krumbiegel leitete den Führungstreffer ein und bereitete den zweiten Treffer durch Melanie Leupolz mit einer präzisen Flanke vor. „Mit dem Spiel können wir nicht zufrieden sein“, haderte Krumbiegel. „Wir hatten es gegen einen tiefstehenden Gegner zwar schwer, hätten unser Passspiel aber besser aufziehen und klarere Chancen herausspielen müssen. Daraus müssen wir unsere Lehren ziehen.“ Bereits am Samstag hatten die DFB-Frauen gegen Irland mit einem 3:0 (3:0) wichtige Punkte in der EM-Qualifikation gesammelt, das Hoffenheimer Trio kam dabei nicht zum Einsatz. Die deutsche Nationalmannschaft führt ihre Qualifikationsgruppe mit sechs Siegen aus sechs Spielen und ohne Gegentreffer weiter an.

Siege für Österreich und die Schweiz

Ebenfalls ohne Niederlage und ohne Gegentor sind die Österreicherinnen in ihrer Qualifikationsgruppe. Die TSG-Spielerinnen Nicole Billa, Katharina Naschenweng und Laura Wienroither siegten mit ihrem Team am Dienstagmittag mit 5:0 (1:0) gegen Kasachstan. „Wir waren in der Favoritenrolle, sind dem auch absolut gerecht geworden“, freute sich Verteidigerin Wienroither, die ihr Pflichtspiel- und Startelfdebüt für die österreichische Nationalmannschaft feierte. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht, nur das ein oder andere Tor mehr hätten wir durchaus schießen können.“ In die Torschützinnen-Liste trug sich auch Hoffenheimerin Nicole Billa ein, die beim Führungstreffer noch als Vorbereiterin glänzte, in der 75. Minute nach einem Foul an der eingewechselten Kathi Naschenweng dann vom Elfmeterpunkt selbst zum Endstand traf.

„Ich habe mich riesig gefreut, wieder dabei zu sein“, betonte Schweizerin Luana Bühler, die mit ihrer Mannschaft in der EM-Qualifikation ein 1:1 (0:1) gegen Kroatien holte und im Duell um die Tabellenspitze Belgien mit 2:1 (1:0) besiegte. Innenverteidigerin Bühler stand in beiden Partien in der Anfangsformation und spielte über die volle Distanz. „Wir haben wichtige Punkte geholt und den Sprung an die Tabellenspitze geschafft. Gegen Belgien war es ein hart umkämpftes Spiel, am Ende aber ein verdienter Sieg. Es war schön, alle wiederzusehen und die tolle Stimmung in der Mannschaft mitzuerleben.“ Mit 16 Punkten aus sechs Spielen ist das Schweizer Nationalteam neuer Spitzenreiter in der Qualifikationsgruppe H, Ende Oktober treffen die Schweizerinnen auf Rumänien, im Dezember steigt das Rückspiel gegen Belgien.

 

 

 

 

 

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