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SPIELFELD
11.07.2020

Mein erstes Mal: Benjamin Hübner

Benjamin Hübner wechselte im Sommer 2016 vom FC Ingolstadt zur TSG Hoffenheim. In seiner ersten Spielzeit im Kraichgau erlebte der Innenverteidiger einige Tiefen und viele Höhen: Der heute 30-Jährige stand zu Beginn häufig nicht im Kader, spielte sich aber in der Mannschaft fest und war Teil des Teams, das die erste Europapokal-Teilnahme in der Vereinsgeschichte ermöglichte. In jener Saison feierte der aktuelle TSG-Kapitän ein besonderes Debüt.

Benjamin, kannst Du Dich noch an Dein erstes Bundesliga-Tor für die TSG erinnern? (überlegt)

„Meinen ersten Pflichtspiel-Treffer für Hoffenheim habe ich im DFB-Pokal beim 1. FC Köln erzielt. Auch wenn wir die Partie verloren haben, war es ein besonderer Moment. An mein erstes Bundesliga-Tor kann ich mich gerade nicht erinnern.“

Es war in der Rückrunde der Saison 2016/17 gegen Deinen ehemaligen Verein FC Ingolstadt.

„Stimmt. Das war ein besonderes Gefühl, auch wenn ich nicht gedacht hätte, dass es mein erstes Liga-Tor für die TSG war. (lacht) Ich hatte zuvor zwei sehr erfolgreiche Jahre in Ingolstadt, die mich ja rückblickend erst zur TSG gebracht haben.“

Wie bewertest Du aus heutiger Perspektive Deine erste Saison in Hoffenheim? Du standest zu Beginn häufig nicht im Kader, hast dann am 6. Spieltag gegen Ingolstadt zum ersten Mal gespielt und das direkt von Beginn an.

„Rückblickend war es eine meiner schönsten Saisons überhaupt. Ich saß zunächst oft nur auf der Tribüne, aber seit diesem TSG-Debüt in der Liga habe ich fast immer gespielt. Aufgrund einiger Ausfälle in der Defensive stand ich gegen Ingolstadt erstmals im Bundesliga-Kader. Bis zu jenem Moment, in dem die Aufstellung in der Kabine hing, hatte ich keine Ahnung, dass ich anfangen darf. Ich wusste sofort, dass ich diesen Moment nutzen muss. Mir ging ganz schön die Pumpe, aber von da an war ich nicht mehr aus der Mannschaft wegzudenken. Wir haben anschließend außergewöhnlich attraktiven Fußball in der Saison gespielt und zudem die Dreierkette in der Bundesliga wieder salonfähig gemacht.“

Insgesamt hast Du bereits acht Pflichtspieltreffer für die TSG erzielt – ein außergewöhnlicher Wert für einen Innenverteidiger. Warst Du schon immer so torgefährlich?

„Ich habe mich auf jeden Fall verbessert. Aber ich fordere schon noch mehr Tore von mir selbst, weil ich weiß, dass noch mehr möglich sind.“

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