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FRAUEN
04.06.2020

Jürgen Ehrmann: „Effizienter sein“

Am Dienstag mussten sich die TSG-Frauen Bayer 04 Leverkusen im Viertelfinale des DFB-Pokals nach Verlängerung mit 2:3 (1:0, 1:1) geschlagen geben. Schon am Freitagabend (19.15 Uhr, live auf Eurosport) treffen die beiden Teams erneut aufeinander: am 18. Spieltag der FLYERALARM Frauen-Bundesliga. Das Hinspiel gewann das Team von Jürgen Ehrmann und Gabor Gallai mit 3:1 (2:0).

Jürgen Ehrmann über…

…das Pokal-Aus.

„Natürlich sind wir sehr enttäuscht, die Niederlage im Viertelfinale war sehr unglücklich. Das fing damit an, dass wir nur schwer ins Spiel kamen, weil der Ball auf dem Rasen nur schlecht lief. Das ist für unsere Spielweise nicht besonders vorteilhaft. Dann kamen noch einige frustrierende Entscheidungen der Schiedsrichterinnen hinzu. Wir haben kein schlechtes Spiel gemacht, jede Spielerin hat sich voll reingehängt, aber wir hatten auch einen cleveren und effizienten Gegner. Gerade in der ersten Halbzeit hatten wir die Partie voll im Griff, aber nach dem intensiven Spiel in München und bei den ungewohnt hohen Temperaturen hat die Konzentration am Ende doch nachgelassen. Das Aus ist schon sehr bitter und tut weh. Aber mit Jammern kommen wir nicht weiter, deshalb versuchen wir, das schnell abzuhaken.“

…das Personal.

„Lena Lattwein und Leonie Pankratz hatten in Leverkusen mit Kreislaufproblemen zu kämpfen, beide sind aber schon wieder wohlauf. Hinter uns liegen zwei intensive Spiele, aber wir haben einen breiten Kader und werden auch am Freitagabend eine gute Mannschaft auf den Platz bringen.“

…die Revanche.

„Wir gehen davon aus, dass Leverkusen am Freitag taktisch ähnlich agieren wird wie am Dienstag, damit waren sie ja erfolgreich. Die Werkself-Frauen werden uns den Ball überlassen und uns in Räume locken, um dort den Ball zu gewinnen. Dann wird es schnell nach vorne gehen. Wir müssen auf jeden Fall effizienter sein und unsere Chancen besser nutzen. Auch unsere Standards müssen wir besser ausspielen, um gefährlicher zu werden.“

…die sportliche Situation.

„Das Pensum in den vergangenen Tagen war hoch, deshalb freuen wir uns, nun zumindest im heimischen Stadion spielen zu können. Unser Ziel ist es, die Saison so gut wie möglich zu Ende zu bringen. Erstmal wollen wir die 40-Punkte-Marke knacken, dann schauen wir, was noch geht. Unter dem Strich wollen wir jedes Spiel gewinnen, zudem geht es darum, die Belastung der Spielerinnen gut zu steuern, um Verletzungen zu vermeiden.“

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