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AKADEMIE
25.05.2020

Spielzeiten der Junioren-Bundesligen abgebrochen

Auf dem außerordentlichen Bundestag des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ist heute Nachmittag beschlossen worden, dass die aktuelle Spielzeit der A- und B-Junioren-Bundesligen nicht fortgesetzte wird. Für die Abschlusstabellen der Saison 2019/20 werden der aktuelle stand und die Quotientenregel herangezogen. Dadurch schließt die U19 die Runde auf dem fünften Platz ab, die U17 geht als Vizemeister aus der Saison.

Der DFB-Bundestag folgte somit der Empfehlung des DFB-Jugendausschusses und des DFB-Bundesjugendtages. Diese sah auch vor, dass es in der aktuellen Saison keine Absteiger geben wird, was auf dem DFB-Bundestag ebenfalls beschossen wurde. Durch die Aufsteiger aus den unterhalb der Bundesliga angesiedelten Ligen werden in der kommenden Spielzeit sowohl die A- als auch die B-Junioren-Bundesliga aufgestockt. Bis zu 18 Teams werden dann in der höchsten deutschen Junioren-Spielklasse an den Start gehen.

Zum Süddeutschen Meister der Saison 2019/20 werden die U19 des FC Bayern München und die U17 des 1.FSV Mainz 05 ernannt, da die beiden Teams nach aktuellem Stand vorne liegen. Bei den A-Junioren wurde dafür die Tabelle nach dem 20. Spieltag, bei den B-Junioren die nach dem 21. Spieltag zugrunde gelegt.

Für die Teams der TSG bedeutet dies, dass die U19 die Saison als Tabellenfünfter abschließt. Die U17 ist Zweiter und damit Vizemeister der Bundesligastaffel Süd/Südwest. Ein Deutscher A- und B-Juniorenmeister wird nicht ermittelt. Auch der DFB-Pokal der Junioren wird nicht zu Ende gebracht. Die U19 der TSG war in diesem Wettbewerb aber ohnehin nicht mehr vertreten.

Verständnis bei TSG-Verantwortlichen

„Nach Abwägung aller relevanten Aspekte erscheint diese Entscheidung aus unserer Sicht ebenfalls die sinnvollste zu sein. Auch wenn es uns für unsere Spieler und Trainer leidtut, dass sie ihre Saison nicht zu Ende spielen können“, sagt der Leiter der TSG-Akademie, Dominik Drobisch. „Für uns als Akademie ist es mit dieser Entscheidung aber nun immerhin einfacher, die Planungen für die Zukunft voranzutreiben.“

Die beiden Cheftrainer der Hoffenheimer Junioren-Bundesligisten äußerten ebenfalls Verständnis. „Für den Jugendfußball ist das eine vernünftige Entscheidung, die den Verantwortlichen sicherlich nicht leichtgefallen ist. Aus meiner Sicht ist der Abbruch aber alternativlos“, sagte U19-Cheftrainer Marcel Rapp.

U17-Cheftrainer Danny Galm sieht das Saisonaus allerdings auch mit einem weinenden Auge: „Aus gesellschaftlicher Sicht ist diese Entscheidung mehr als verständlich. Aus sportlicher Sicht ist sie für uns allerdings sehr schade, weil wir eine tolle Saison gespielt haben und das Titelrennen noch mal eng machen wollten. Aber es gibt einfach wichtigere Dinge im Leben und da gehört die Gesundheit definitiv dazu.“

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