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SPIELFELD
02.04.2020

Baumgartner: „Wir haben eine Vorbildfunktion“

Christoph Baumgartner, Offensivspieler der TSG Hoffenheim, vermisst die Bundesligaspiele und das gemeinsame Training mit seinen Teamkollegen, zeigt aber großes Verständnis für die Notwendigkeit der praktizierten Kontaktsperre als Folge der Corona-Pandemie.

„Am liebsten wäre es mir natürlich, wenn wir ganz normal weiterspielen könnten – jedes Wochenende und mit Zuschauern. Aber es ist nun mal nicht möglich. Und da geht es dann auch nicht darum, was wir wollen, sondern, was für die Gesundheit der Bevölkerung am wichtigsten ist. Wir haben als Profi-Sportler eine Verantwortung, eine Vorbildfunktion“, sagt der 20-jährige Österreicher im Interview mit der am Freitag (03. April) erscheinenden Ausgabe des TSG-Klubmagazins SPIELFELD. Wenn die Bundesliga, wie von der Deutschen Fußball Liga angestrebt, ihren Betrieb mit so genannten Geisterspielen aufnimmt, wäre Baumgartner damit einverstanden. „Das ist nicht der Fußball, den wir alle sehen wollen, aber es ist wohl die einzige Möglichkeit, die Saison überhaupt noch zu beenden. Darum müssen wir uns – wenn es soweit ist – darauf einstellen und die neue Situation annehmen. Es ist ja dennoch viel besser als nicht mehr zu spielen.“

Der 20-Jährige, der sich in dieser Saison unter Trainer Alfred Schreuder mit bisher 17 Bundesliga-Einsätzen, vier Toren und drei Assists in die TSG-Stammelf gespielt hat, beschreibt auch, wie sich die Profis aktuell fit halten: „Wir haben vom Verein individuelle Trainingspläne bekommen. Übungen, Läufe, Verhaltenstipps. Das Ziel ist es natürlich, dass unsere Körper zum Re-Start bestens in Schuss sind und wir sofort performen können“, erklärte der Österreicher. „Wenn es wieder losgeht, muss man neben der körperlichen Form auch vom Kopf bereit sein und die Chancen erkennen, die die Zielgerade der Saison für uns bereithält. Nach unten wird es eher nicht gefährlich, also richten wir den Blick nach oben und greifen an“, sagte Baumgartner zu den Ambitionen der Mannschaft, noch einen Europapokalplatz zu erreichen. „In der Tabelle stehen wir gut da und sind im Kampf um Europa noch dabei. Es war allen bewusst, dass das nicht die einfachste Saison wird nach den vielen Veränderungen. Aber ich glaube, dass wir es relativ gut meistern und wenn es weiter geht, auch noch die nötigen Punkte holen werden, um international dabei zu sein.“  

In der April-Ausgabe des SPIELFELD wird zudem auch die Helix Arena vorgestellt, das neue, wegweisende Trainingsgerät des TSG Research Lab. Es ist eine perfekte Weiterentwicklung der alten Helix, die noch mehr Möglichkeiten für das „Gehirntraining“ von Leistungssportlern bietet. Die hochmoderne Anlage ist ein weltweit einzigartiges „360-Grad-Kino“ zum konsequenten Training der Exekutiven Funktionen. „Mit der Helix Arena stellen wir neben Basistrainingsprogrammen auch eine futuristische Spielsimulation her. Diese hat einen extrem hohen Aufforderungscharakter. Die Sportler sollen am besten das trainieren können, worauf es im Spielsport ankommt“, sagt Prof. Dr. Jan Mayer, Geschäftsführer des TSG Research Labs. 

SPIELFELD ab Samstag als E-Magazin verfügbar

Um allen Fans auch unabhängig vom Stadion-Erlebnis ein gutes Stück TSG und in diesen Zeiten viel Lesestoff zu bieten, wird die April-Ausgabe des SPIELFELD ab Samstag (4. April) auf der Klub-Website achtzehn99.de auch einmalig online in voller Länge erscheinen. Im E-Magazin finden Sie dann neben dem ganzen Interview mit Christoph Baumgartner und dem Beitrag zur Helix Arena noch viel Spannendes und Interessantes rund um die TSG Hoffenheim und die Region.

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