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FRAUEN
12.03.2020

Lattwein überzeugt, Naschenweng feiert Comeback

Für Lena Lattwein und die DFB-Frauen endete die Länderspielreise zum Algarve Cup mit der Absage des Finales gegen Italien, die österreichische Nationalmannschaft trennte sich in zwei Testspielen mit 1:1 (1:0) und 1:2 (1:1) von der Schweiz. Dabei feierte Katharina Naschenweng nach langer Verletzungspause ihr Comeback im Nationaltrikot.

„Insgesamt war es ein sehr schöner Lehrgang unter top Bedingungen“, betonte Lena Lattwein trotz Enttäuschung über das abgesagte Finale des Algarve Cups gegen Italien. „Die Atmosphäre war super, wir hatten eine gute Mischung aus Lockerheit und Spaß, aber auch die nötige Konzentration beim Training und in den Spielen.“ Am Mittwoch starteten die DFB-Frauen mit einem verdienten 1:0-Erfolg gegen Schweden ins Turnier, Lena Lattwein kam dabei nicht zum Einsatz. Im Halbfinale gegen Norwegen am Samstag durfte die 19-Jährige dann aber von Beginn an ran – überraschenderweise als Innenverteidigerin statt wie gewohnt in der Mittelfeldzentrale. „Für mich war es etwas Neues“, bestätigt Lattwein. „Ich tobe mich zwar weiter lieber im Mittelfeld aus, trotzdem hat mir das Spiel sehr viel Spaß gemacht und ich bin zufrieden mit meiner Leistung.“ Gegen Norwegen überzeugte das im Vergleich zum ersten Spiel komplett neu formierte DFB-Team auf ganzer Linie. „Wir haben gut harmoniert, auch wenn wir eine zusammengewürfelte Truppe waren, die so noch nie auf dem Platz stand“, freute sich Lattwein. „Wir standen defensiv sehr kompakt und haben kaum etwas zugelassen, offensiv haben wir immer wieder für Gefahr gesorgt.“ Mit einem starken Pass leitete Lattwein in der 21. Minute den Führungstreffer durch Lea Schüller ein, am Ende siegten die DFB-Frauen mit 4:0 (2:0). Die Hoffenheimerin erhielt für ihren ersten Auftritt in der Innenverteidigung viel Lob.

Erstmals nach langer Verletzungspause stand Katharina Naschenweng im Kader der österreichischen Nationalmannschaft, die in Spanien zwei Testspiele gegen die Schweiz bestritt. Bereits im ersten Aufeinandertreffen feierte die Außenbahnspielerin ihr Comeback. „Ich habe schon lange darauf hin gefiebert und bin sehr dankbar, dass ich Spielminuten sammeln durfte“, freute sich Naschenweng. Die Partie gegen die Schweiz endete trotz guter Leistung der Österreicherinnen mit 1:1 (1:0). Nicole Billa stand dabei in der Startelf und wurde in der 83. Minute ausgewechselt. „Wir haben sehr gute und wertvolle Trainingsinhalte erarbeitet, die wir in den Spielen auch gut umgesetzt haben“, so Naschenweng. „Die Ergebnisse waren zwar nicht zufriedenstellend, aber wir können trotzdem sehr viel Positives mitnehmen.“ Im zweiten Duell mit der Schweiz kassierten die ÖFB-Frauen ein 1:2-Niederlage. Dabei stand Naschenweng genauso wie TSG-Angreiferin Billa in der Anfangsformation. „Die Vorbereitungen auf das wichtige EM-Qualifikationsspiel gegen Frankreich im April waren sehr intensiv“, resümierte Naschenweng.

 

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