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15.02.2020

Samassékou: „Das war enttäuschend“

Das sagten die Spieler und Trainer nach der 2:3-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg.

Benjamin Hübner: „Wir haben einfach nicht gut gespielt, da muss viel mehr kommen. Die Gegentore haben wir viel zu einfach bekommen. Wir müssen zu Hause dominanter auftreten. Eigentlich sind wir für unsere Mentalität bekannt, nach Rückständen zurückzukommen, aber leider war das heute nicht der Fall. Die Gegentore haben uns immer wieder zurückgeworfen. Die Videobeweise nerven, vor allem, wenn sie so lange brauchen. Sie stören den Spielfluss, die Zuschauer warten, die Spieler warten, da wird man teilweise schon kalt auf dem Platz. Bei dem Elfmeter, an dem ich beteiligt war, rutscht der Gegenspieler nur weg.“

Diadie Samassékou: „Das war enttäuschend, vor allem weil es in einem Heimspiel passiert ist. Wir müssen harter arbeiten und besser spielen. Die Gegentore fielen einerseits unglücklich, aber wir waren auch zu naiv. Daran müssen wir arbeiten, wenn man erfolgreich sein will, vor allem zu Hause.“

Oliver Baumann: „Für mich war der Einsatz relativ normal, weil ich glücklicherweise nicht so lange aussetzen musste. Die Grundaufregung war da, aber auch eine große Freude, dass ich wieder dabei sein konnte. Dann war es sehr ärgerlich mit den beiden Elfmetern gegen uns. Dass Wolfsburg so ins Spiel kommt, ist nicht gut. Wir waren eigentlich ordentlich in der Partie, hätten uns aber mehr Torchancen herausspielen können. Ich glaube, wenn das Glück heute neutral gewesen wäre, dann hätten wir unentschieden gespielt.“

Alfred Schreuder: „In der ersten Hälfte war Wolfsburg klar besser. Da können wir froh sein, dass es 1:1 steht. Wir waren mit dem Ball sehr schlecht. Ich war damit nicht zufrieden und wir haben auf ein 4-3-3-System umgestellt. Wir sind sehr gut aus der Kabine gekommen und haben auch klasse auf das 1:2 reagiert. Wir müssen daraus lernen, dass wir auch unentschieden spielen, wenn wir nicht gewinnen können. Wir dürfen nicht in so einen Konter vor dem 2:3 laufen. Da müssen wir uns verbessern. Ich habe bereits vergangene Woche gesagt, dass wir noch nicht gut genug sind. Ich weiß, dass die Mentalität der Truppe gut ist.“

Oliver Glasner (Trainer VfL Wolfsburg): „Ich bin natürlich sehr glücklich über den Sieg. Ich bin der Meinung, dass wir eine sehr gute erste Hälfte gespielt haben. Wir hatten eine gute Ballsicherheit in unseren Reihen und gehen auch verdient in Führung. Statt des 2:0 fällt dann direkt vor der Pause der Ausgleich. Die Spieler sind positiv geblieben. Nach dem 2:2 stand das Spiel auf Messerschneide, da hat Koen Casteels zwei Mal stark gehalten. Danach haben wir es klasse verteidigt. Deshalb hat es am Ende gereicht.“

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