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FRAUEN
16.09.2019

U20 verliert trotz Aufholjagd

Die U20-Frauen der TSG kassierten am 4. Spieltag der 2. Bundesliga eine 2:4-Niederlage gegen den FSV Gütersloh. Nach einem Drei-Tore-Rückstand zur Halbzeit kämpfte sich das Team von Siegfried Becker und Lena Forscht durch einen Doppelschlag von Sonja Merazguia (61., 62.) zwar wieder heran, doch statt dem Ausgleich fiel in der Schlussminute der vierte Treffer der Gäste aus Gütersloh.

Die Vorentscheidung schien am Sonntagmittag im Ensinger Stadion in St. Leon bereits nach 45 Minuten gefallen zu sein. Doch die U20 der TSG kämpfte sich nach einem 0:3-Halbzeitrückstand gegen den FSV Gütersloh stark zurück, verpasste am Ende dann aber doch einen Punktgewinn. „Unser Gegner hat diszipliniert verteidigt und war vor dem Tor sehr kaltschnäuzig“, so Siegfried Becker und Lena Forscht nach dem 2:4 (0:3) vor heimischer Kulisse. „Wir haben nach der Halbzeit eine super Leistung gezeigt, leider ist uns mit zunehmender Spieldauer dann etwas die Luft ausgegangen.“ Gegen den FSV Gütersloh startete die U20 auch engagiert ins Spiel, gegen die kompakte Defensive der Gäste fehlte jedoch im Offensivspiel die entscheidende Durchschlagskraft. Gütersloh lauerte auf Fehler der Hoffenheimerinnen, um diese zu zielstrebigen Gegenstößen zu nutzen. Nach 20 Minuten gingen die Gäste in Führung. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld landete der Ball bei Shpresa Aradini, die TSG-Schlussfrau Louisa Binley aus 18 Metern mit einem platzierten Schuss überwand. Nur sechs Minuten später legte Gütersloh nach. Nach einem langen Ball drückte Annalena Rieke den Ball zum 2:0 über die Linie. Doch der Doppelschlag war nicht genug, erneut dauerte es nur sechs Minuten ehe Charlotte Blümel nach einem Eckball per Kopf auf 3:0 erhöhte. „Wir haben einmal mehr aufgezeigt bekommen, woran wir weiter arbeiten müssen“, haderten Becker und Forscht.

In der Halbzeitpause schien das Trainerduo die richtigen Worte zu finden. Mit Beginn des zweiten Durchgangs blühte die U20 mehr und mehr auf, spielte zielstrebiger und wirkte präsenter und aufgeweckter. „Wir waren hungrig, der Siegeswille war zu spüren“, so Becker und Forscht. Nach einer guten Stunde setzte sich Jule Brand auf dem linken Flügel gut durch, Sonja Merazguia vollendete den Angriff mit dem 1:3 (61.). Schon die nächste Aktion führte erneut zum Erfolg. Wieder ging es dabei schnell über die linke Außenbahn, wieder traf Merazguia mit einem überlegten Abschluss (62.). „In dieser Phase lag der Ausgleich in der Luft, wir haben druckvoll gespielt“, betont das U20-Trainerduo. Die TSG kämpfte leidenschaftlich, doch der dritte Treffer wollte nicht fallen und mit zunehmender Spielzeit schwanden bei der U20 die Kräfte. Auf der Gegenseite nutzte der FSV Gütersloh in der Schlussminute einen gut ausgespielten Angriff zum Endstand.  „Die drei Gegentreffer vor der Halbzeit waren ärgerlich“, resümierten Becker und Forscht. „Wir sind stark zurückgekommen, hatten am Ende aber nicht das Glück, noch einen Punkt mitzunehmen.“ Am kommenden Sonntag (14 Uhr) geht es für die U20 zum 1. FC Saarbrücken.

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