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AKADEMIE
13.04.2019

U19 verliert in der Nachspielzeit

Ärgerlich: Durch ein Tor in der Nachspielzeit kassierte die U19 am Samstag ihre erste Heimniederlage seit November. Die Elf von Trainer Marcel Rapp unterlag Eintracht Frankfurt im Dietmar-Hopp-Stadion mit 1:2 (1:1) und rutschte in der Bundesliga Süd/Südwest auf Platz fünf ab.

Die abstiegsbedrohten Hessen kamen mit einem alten Bekannten in den Kraichgau: Marco Pezzaiuoli wirkte in der Saison 2010/11 in Hoffenheim – zunächst ein halbes Jahr als Co-, das zweite Halbjahr dann als Cheftrainer. Nun kehrte er als U19-Trainer der Eintracht, der er seit März ist, in den Kraichgau zurück. Seine Elf erwischte dann auch den besseren Start und ging in der ersten halben Stunde zielstrebiger zu Werke. Abdulkerim Cakar traf nach einem Gewurstel im Sechzehner aus kurzer Distanz zum 0:1 (24.).

Rapp musste auf Luis Görlich, Ilay Elmkies (beide U23) und Max Geschwill (krank) verzichten, sah dann aber, wie sich seine Elf bis zur Halbzeit steigerte. In der 30. Minute hatte sie allerdings Glück, dass Patrice Kabuya freistehend verzog. Kurz vor der Pause traf dann der „Real-Doppeltorschütze“ Tim Linsbichler zum Ausgleich und profitierte dabei davon, dass nach Kerim Çalhanoğlus Hereingabe von der linken Seite Frankfurts Fynn Otto über den Ball schlug und dadurch seinen Schlussmann Max Hinke derart irritierte, dass auch er ins Leere lief. Linsbichler musste den Ball nur noch stoppen und einschieben (42.).

„Das war kein besonders hohes Niveau heute“, war Rapp mit der Partie alles andere als zufrieden. „Frankfurt hat es uns in der Anfangsphase schwer gemacht, weil sie uns gut zugestellt haben. Am Ende verlieren wir unglücklich, haben uns aber das Gegentor selbst zuzuschreiben, weil wir in der Situation schlecht verteidigt haben.“ Der eingewechselte Danilo Neves legte auf der rechten Seite quer zu Cakar, der überlegt ins kurze Eck vollstreckte.

Die TSG hatte den zweiten Abschnitt gut begonnen, Nathan Malonga spielte seine Schnelligkeit aus, scheiterte aber mit einem strammen Flachschuss an Hinke (52.). Später stand Melayro Bogarde einem Otto-Schuss im Weg (69.), im Gegenzug über Malonga und Amid Khan Agha kam dessen Hereingabe auf Benedikt Landwehr einen Tick zu ungenau. Landwehr hatte schließlich die beste Gelegenheit im zweiten Durchgang, ließ sie allerdings in der 78. Minute liegen.

TSG Hoffenheim – Eintracht Frankfurt 1:2 (1:1)
Hoffenheim: Klein – Landwehr, K. Çalhanoğlu, Wallquist, Nitzl, Bogarde, Kölsch (63. Curda), Onana, Linsbichler (46. Malonga), Khan Agha, Stojilković (70. Dautaj).
Frankfurt: Hinke – P. Kabuya (79. Makanda), Finger, Judge, Stich, Otto, J. Kabuya (90. Zorn), Stendera, Cakar (90.+1 Safaridis), Cetin, Häuser (63. Engel).
Tore: 0:1 Cakar (24.), 1:1 Linsbichler (42.), 1:2 Cakar (90.+1). Zuschauer: 120. Schiedsrichter: Nico Gallus (Nordrach). Karten: Gelb für Linsbichler, K. Çalhanoğlu / Cakar, Engel.

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