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26.08.2018

Sieg gegen Valencia: U17 holt den Evergrande Cup!

Was für ein Erfolg! Die U17 hat sich beim international hochkarätig besetzten Evergrande Cup in Madrid die Krone aufgesetzt. Durch ein 6:5 nach Elfmeterschießen im Endspiel gegen den Valencia CF sicherte sich das Team von Cheftrainer Danny Galm den ersten Platz, zudem wurde Galm als bester Trainer, Marvin Weiß zum besten Torschützen und Kerim Çalhanoğlu als bester Spieler des Turniers ausgezeichnet.

„¡Campeones, campeones…!“ Wenn der Flieger, der die U17 von Madrid nach Frankfurt bringt, heute Abend abhebt, ist einiges an Zusatzgewicht an Bord: Pokale für Turniersieg, bester Trainer, bester Torschütze, bester Spieler – und eine gehörige Portion an Selbstvertrauen, das die Hoffenheimer B-Junioren im Laufe einer unvergesslichen Woche in der spanischen Hauptstadt getankt haben.

„Diese Tage standen klar unter dem Motto ‚Erfahrung sammeln, reifer werden und reifer Fußball spielen‘ – und genau das ist uns auf hervorragende Weise gelungen“, jubelte Galm wenige Minuten nach dem Finalsieg. In einer auf sehr hohen Niveau stehenden Partie gingen die Hoffenheimer, die in der Gruppenphase gegen Valencia noch 0:3 verloren hatten, durch Maximilian Beiers Kopfball nach Zuspiel Kerim Çalhanoğlus schon in der sechsten Minute in Führung. „Danach bleiben wir am Drücker und haben durch Beier als auch durch Marco John mehrfach die Chance, zu erhöhen“, so Galm, der zudem einen Lattentreffer von Armindo Sieb zu beklagen hatte. Kurz vor Schluss glich Valencia schließlich durch Ferran Gíner aus und erzwang das Elfmeterschießen.

Tim Böff pariert vier Strafstöße, Melesse Frauendorf trifft zum Sieg

„Ich habe Tim Böff prophezeit, dass er drei Elfer halten wird“, sagte Galm. Am Ende waren es dann sogar vier. Und auch bei den vier Toren, die er vom Punkt hinnehmen musste, flog Böff immer in die richtige Ecke und war mit der Hand dran. Zwei Mal mussten die Hoffenheimer treffen, um nicht zu verlieren, und behielten in diesem Krimi die Nerven, ehe schließlich Melesse Frauendorf mit dem insgesamt 16. Schuss für die endgültige Entscheidung sorgte.

„Was mich besonders stolz macht, ist, dass wir unseren Weg der vergangenen Wochen konsequent weitergegangen sind und uns auch nicht durch das 0:3 aus der Gruppenphase aus der Bahn haben werfen lassen“, so Galm. „Wir haben durchgewechselt und alle Spieler gleich belastet. Die Jungs haben sehr konzentriert gearbeitet, auch wenn es bei diesen Temperaturen und der Vielzahl an Spielen eine sehr hohe Belastung für sie war. Besonders erfreulich: Abgesehen von kleineren Wehwehchen kehren wir alle gesund zurück.“

Zum Auftakt hatten die Hoffenheimer die Chinesen von Evergrande Guangzhou 4:0 besiegt (Tore: Mert Özkaya, Melesse Frauendorf, Kerim Çalhanoğlu, Marvin Weiß), ehe es gegen Valencia eine empfindliche Niederlage setzte. Mit dem Rücken zur Wand besiegten sie schließlich Getafe CF mit 3:0 (Armindo Sieb, Marco John, Marvin Weiß) und ließen im Halbfinale dem FC Porto beim 5:0 keine Chance (Kerim Çalhanoğlu, Marvin Weiß, Marco John, Fabian Messina, Maximilian Beier). Die Kommentatoren des spanischen Fernsehens, das das Endspiel live übertrug, hielten sich mit dem Lob für die TSG nicht zurück: „Sie machen bei Ballbesitz keine Fehler und schenken überhaupt nichts her.“ Das herausragende Teilnehmerfeld beim Evergrande Cup wurde durch den Nachwuchs der internationalen Top-Klubs Atlético Madrid, FC Sevilla und Olympique Lyonnais komplettiert.

Auszeichnungen für Galm, Weiß und Çalhanoğlu

„Eine rundum gelungene Woche, die für uns der Beleg ist, dass Einzelspieler kurzfristig Erfolg herbeiführen können, dass aber nur eine funktionierende Gruppe langfristigen Erfolg sichern kann“, bilanzierte Galm die ereignisreiche Madrid-Woche, während der der TSG-Tross auch dem Estadio Santiago Bernabéu sowie dem Real-Museum einen Besuch abstattete. Am einzigen spielfreien Tag stand Kultur auf dem Programm und wurden über die Gran Vía, die Plaza Mayor und natürlich dem Königspalast die Sehenswürdigkeiten der spanischen Hauptstadt abgeklappert.

Bei der Siegerehrung am Sonntag gab es neben dem Turniersieg weiteren Grund zum Jubeln. Kerim Çalhanoğlu, vom spanischen Fernsehen fälschlicherweise als „Kevin“ bezeichnet, wurde zum besten Spieler des Turniers gewählt. Marvin Weiß, den die Spanier in Ermangelung des scharfen S in ihrem Alphabet einfach „WeiB“ schrieben, erhielt zusammen mit Ferran Gíner den Pokal des besten Torschützen. Und Danny Galm durfte sich über die Auszeichnung zum besten Trainer freuen. Mehr geht nicht.

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