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AKADEMIE
18.07.2018

Ein Meilenstein für den Minifußball

Einen großen Schritt hin zur flächendeckenden Verbreitung des Minifußballs haben Verantwortliche des TSG AOK Campus und des Badischen Fußballverbandes (bfv) gefeiert. Bei einem Treffen der Kreis-E-Junioren-Staffelleiter und Kreisjugendeiter im Dietmar-Hopp-Stadion übergaben TSG-Präsident Peter Hofmann und Campus-Leiter Dominik Drobisch 144 Minitore an den Verband. Auf die Tore soll in Zukunft im ganzen Verbreitungsgebiet des bfv die von der TSG im Kinderbereich stark geförderte Spielform des Minifußballs gespielt werden.

Es ist eine Herzensangelegenheit der TSG im Kinderfußball. Seit Jahren schon setzen sich Campus-Leiter Dominik Drobisch und seine Mitarbeiter für die Einführung des Minifußballs bei den jüngsten Fußballern ein. Und so konnte und wollte Drobisch seine Begeisterung für die Übergabe der Tore und die damit verbundene Hoffnung auf eine Etablierung der Spielform Minifußball in allen badischen Fußballkreisen nicht verbergen: „Das ist heute ein Meilenstein für die Entwicklung des Minifußballs, denn mit der heutigen Übergabe haben wir einen weiteren Schritt von der Vereins- auf die Verbandsebene getan. Ich bin froh und stolz darüber und wir sind guter Hoffnung, dass sich das Format nun durchsetzen wird.“

Je ein Vertreter der neun Fußballkreise des bfv war an den TSG AOK Campus gekommen, um im Beisein von TSG-Präsident Peter Hofmann für seinen Kreis 16 Minitore mitzunehmen. Auch der Vizepräsident des bfv, Helmut Sickmüller, sowie Verbandsjugendleiter Rouven Ettner und Alexandra Grein, die in Baden für den Freizeit- und Breitensport sowie den Schulfußball zuständig ist, hatten es sich nicht nehmen lassen, in Hoffenheim diesen besonderen Tag für den Minifußball zu würdigen. Verbandsvizepräsident Sickmüller sprach Hofmann bei dieser Gelegenheit seinen herzlichen Dank für die neuen Minitore aus.

„Die beste Spiel- und Trainingsform“

In Zukunft sollen die Tore im bfv-Gebiet im Trainings- und Spielbetrieb verwendet werden. Welche Vorteile die Spielform des Minifußballs mit sich bringt, führten Drobisch und Manuel Sanchez vom TSG AOK Campus noch einmal in einer Präsentation aus. Beim Minifußball wird im Drei-gegen-Drei auf vier Tore gespielt. Für junge Fußballer ergeben sich dadurch jede Menge Vorteile. Unter anderem erhöht sich sowohl die Anzahl der Ballkontakte als auch die der Torabschlüsse. „Wir sind davon überzeugt, dass es die beste Spiel- und Trainingsform für Kinder im F- und E-Jugend-Alter ist“, verdeutlichte Drobisch.

Die Effekte des Drei-gegen-Drei im Vergleich zum bisherigen Sieben-gegen-Sieben legten die TSG-Verantwortlichen ihren Gästen vom bfv zudem anhand einer qualitativen und quantitativen Untersuchung dar. Gemeinsam mit den Kreisvertretern hatte die TSG außerdem ein Konzept erarbeitet, wie sich Minifußball-Spieltage schon in der Saison 2018/19 noch intensiver in den normalen Spielbetrieb der E-Junioren einfügen lassen. Auch dieses stellten Drobisch und Sanchez nun nochmals vor.

Gewachsene Partnerschaft zwischen TSG und BFV

Beim bfv stießen die beiden TSG-Vertreter damit auf offene Ohren. Alexandra Grein hob etwa die gewachsene Partnerschaft zwischen dem Verband und dem Verein hervor: „Ich freue mich sehr, dass wir für unsere kleinsten Fußballkinder mit der TSG einen starken Partner an unserer Seite haben, der uns tatkräftig in unseren Kinderfußball-Initiativen unterstützt. Vielen Dank an Dominik Drobisch für die tolle Zusammenarbeit in den letzten Jahren und an die TSG und Peter Hofmann für das großzügige Torgeschenk“, sagte Grein, die weitere Vereine und Fußballvertreter zu ähnlichem Engagement animierte. „Wir brauchen im Interesse der Kinder mehr Menschen, die auf unseren gemeinsamen Kinderfußballzug aufspringen.“

Mit der Etablierung des Minifußballs auf Verbandsebene sollte dieser Kinderfußballzug in Zukunft noch mehr Fahrt aufnehmen. Bei der TSG und beim bfv sind die Verantwortlichen genau davon überzeugt.

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