Waacks Freistoßtor ebnet den Weg
Personal & Taktik
So „eingespielt“ geht die U23 selten in eine Partie. Sechs Tage nach dem 1:1 bei Kickers Offenbach schickt Wildersinn fast dieselbe Elf ins Rennen, lediglich auf der Torhüterposition gibt es eine Änderung: Diesmal steht Alexander Stolz für Gregor Kobel zwischen den Pfosten. Weitere Abstellungen aus dem Profi-Kader sind Robin Hack, Justin Hoogma und Felix Passlack, später kommt auch der lange verletzte Meris Skenderović von der Bank. Die U23 spielt in einem 4-3-3, das je nach Spielsituation auch als 4-1-4-1 mit Robin Szarka vor der Kette und Prince Owusu als einziger Spitze interpretiert werden kann.
Die Mainzer fahren eine Fünferkette auf, davor steht ein Vierer-Regel und vorne ist Janek Ripplinger auf sich alleine gestellt. Offensiv wird aus dem 5-4-1 auch ein 4-4-2. TSV-Trainer Sascha Meeth verändert seine Startelf auf vier Positionen und ist auf Ergebnissicherung aus. Bei gelegentlichen Kontern flackert kurz Gefahr auf, doch im Abschluss fehlt die Qualität
Die Szene des Spiels
Vielleicht waren es die dunklen Regenwolken und der Regenschleier, die Niklas Reichel die Sicht behinderten. Bei Maximilian Waacks Freistoß zeigte der Mainzer Schlussmann keine Reaktion. Das soll aber dem Hoffenheimer nichts von seinem Kunstschuss nehmen, der auch bei klarer Sicht schwer zu entschärfen gewesen wäre. Als die Zeit zu verrinnen drohte, da aus dem Spiel heraus nur wenig gelang, sicherte Waack die drei Punkte eben mit einem Standard.
Die Zahl des Spiels
7 – seit sieben Spielen ist „Hoffe zwo“ nun ohne Niederlage. Wenn Freiburg am Sonntag gegen Koblenz punktet, rutscht die U23 zwar wieder auf Rang sieben ab. Doch damit gehört sie zum Spitzenseptett, das sich vom Rest der Liga abgesetzt hat.
Das Stenogramm
TSG 1899 Hoffenheim II – TSV Schott Mainz 2:0 (0:0)
Hoffenheim: Stolz – Dehm (56. Skenderović), Lorenz, Hoogma, Rossipal – Bühler (76. Politakis), Szarka, Waack – Passlack, Owusu, Hack (56. Klauss).
Mainz: Reichel – Iten, Leinhos (82. Soultani), Simic, Just, Schlosser – Kern (87. Abou Daya), Schwarz, Gür, Sinanovic (61. Güclü) – Ripplinger.
Tore: 1:0 Waack (80.), 2:0 Owusu (84.). Zuschauer: 150. Schiedsrichter: Julius Martenstein (Cölbe). Karten: Gelb für Iten.