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23.11.2017

Stimmen nach #SCBTSG: "Es ist schmerzhaft"

Das sagten Spieler und Trainer zum 1:3 der TSG am 5. Europa-League-Spieltag bei Sporting Braga und zum Aus in der Europa League.

Julian Nagelsmann: "Das frühe Gegentor hat Braga natürlich in die Karten gespielt. Wir haben das falsch verteidigt, obwohl wir wussten, was auf uns zukommt. In der Folge hatten wir vor der Pause kaum eine echte Möglichkeit, weil wir zu viel direkt gespielt haben. Dafür braucht man einen Top-Tag, den hatten wir heute nicht. Die ersten 25 Minuten nach der Pause waren sehr gut. Da haben wir viel Druck gemacht, hatten aber das Problem, das wir in dieser Gruppenphase oft hatten – wir haben die Tore nicht gemacht. Da waren zwei hundertprozentige Chancen dabei. Irgendwann müssen wir im Lauf der Partie hinten aufmachen und erzielen quasi zwei Eigentore. Deshalb verlieren wir. In der ersten Halbzeit hatten wir zu wenig Emotion auf dem Platz, um in der Europa League auswärts zu bestehen. Das war auch in Ludogorets und im Heimspiel gegen Braga teilweise der Fall. Wir haken die Europa League jetzt ab und fokussieren uns auf die Bundesliga."

Abel Ferreira: "Wir haben heute alles gegeben und waren sehr organisiert. Unsere Qualität hat gestimmt, wir haben den Gegner respektiert und uns am Ende verdient durchgesetzt. Wir haben unsere Strategie heute sehr gut durchgesetzt. Wir verfügen über Spieler, die sehr flexibel einsetzbar sind – das ermöglicht, einen Plan B umzusetzen, und der ist heute aufgegangen. Natürlich wussten wir, dass wir in einer schweren Gruppe sind. Wir dachten nicht, dass wir weiterkommen würden, aber es hat geklappt. Wir denken jetzt an das nächste Spiel und freuen uns auf die K.o.-Phase. Ich möchte aber meine Glückwünsche an die TSG Hoffenheim zum Ausdruck bringen – sie haben ein gutes Team und Julian Nagelsmann ist ein sehr guter Trainer."

Mark Uth: "Wir sind alle sehr enttäuscht. Wir haben uns sehr viel vorgenommen und wollten heute unbedingt gewinnen, um weiterzukommen. Wir bekommen das frühe Gegentor und laufen dem dann fast das gesamte Spiel hinterher. Irgendwann machen wir das 1:1, aber haben dann zwei unnötige Ballverluste, die jeweils zu Toren für Braga führen. Wir sind nicht heute gescheitert, sondern zu Hause gegen Braga und in Rasgrad. Da waren wir jeweils die deutlich bessere Mannschaft und müssen beide Spiele gewinnen."

Kevin Vogt: "Ich bin gerade einfach nur enttäuscht. Wir haben die nötigen Punkte nicht gemacht, also sind wir verdient ausgeschieden. Heute bekommen wir gegen eine Mannschaft in der ersten Minute ein Gegentor, die ohnehin nur verteidigen wollte. Damit wurde das Unterfangen natürlich noch viel schwieriger. Dennoch hatten wir die Chancen, um hier zu gewinnen. Beim zweiten Gegentor kontert Braga gut, das dritte machen wir uns dann fast selbst rein. Das war es dann natürlich. Es genügt nicht, fußballerisch die bessere Mannschaft zu sein. Wir müssen auf der internationalen Bühne konsequenter sein - vorne und hinten. In der Europa League wird jeder Fehler bestraft."

Stefan Posch: "Es ist sehr schmerzhaft. Insgesamt war in der Gruppenphase mehr drin, aber wir haben es zu selten geschafft, unsere Qualität auf den Platz zu bringen. Deshalb sind wir verdient ausgeschieden. Das frühe Gegentor war natürlich bitter – da haben wir geschlafen. Mit viel Arbeit sind wir dann zurückgekommen und haben das 1:1 erzielt. Das 1:2 hat dann enorm wehgetan."

Adam Szalai: "Bei der Roten Karte reiße ich mich los, weil er mich lange am Trikot hält. Ich habe ihn getroffen, aber ob das Rot ist, weiß ich nicht. Ich wollte mich nur befreien und sehe das nicht als Tätlichkeit. In die Analyse will ich heute nicht gehen. Ich bin enttäuscht, aber auch froh, nach vielen Wochen zurück im Team zu sein. Wer zwei Mal gegen Braga verliert, hat es nicht verdient, weiterzukommen."

Dennis Geiger: "Das Gegentor in der ersten Minuten war sehr bitter. Insgesamt sind wir nie richtig ins Spiel gekommen, haben zu viele Fehler gemacht und wurden zu oft ausgekontert. Es gab zu viele Ballverluste im Aufbau und auch im Gegenpressing hatten wir nicht den gewünschten Zugriff."

Kerem Demirbay: "Braga war heute wie im Hinspiel einfach cleverer als wir. Sie haben ihre Chancen genutzt, wir nicht. In der ersten Halbzeit haben uns die Emotionen gefehlt. Nach der Pause haben wir es eigentlich gut gemacht und sind mit dem Ausgleich auch noch einmal in die Partie gekommen, aber dann machen wir eben auch wieder Fehler. Das 1:2 fiel zu einfach. Das war kein guter Abend für uns, aber wir müssen den Kopf schnell wieder frei bekommen. Am Sonntag geht es ja schon nach Hamburg."

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