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AKADEMIE
03.08.2017

Für die U19 wird’s ernst – Pokal in Jena

Zu ihrer Pflichtspielpremiere in der neuen Saison reist die U19 heute nach Thüringen. In der Ersten Runde des DFB-Junioren-Pokals trifft die Mannschaft von Trainer Marcel Rapp morgen Nachmittag (16 Uhr) auf einem Nebenplatz des Ernst-Abbe-Sportfeldes auf Nordost-Regionalligist FC Carl Zeiss Jena.

Für U19-Chefcoach Marcel Rapp ist es eine kleine Reise in die Vergangenheit. Als 21-jähriger Jungprofi wechselte der Junioren-Nationalspieler im Winter 2001 auf Leihbasis von Rot-Weiß Oberhausen zum damaligen Regionalligisten Carl Zeiss Jena. Eine „lehrreiche Zeit“, wie Rapp heute sagt. „Aber es war auch schwierig für mich“, so der 38-Jährige, der damals nur zu drei Einsätzen für den ehemaligen Europapokalfinalisten kam.

Für Sentimentalitäten ist bei der Rückkehr in die thüringische 110.000-Einwohnerstadt ohnehin keine Zeit. Schließlich geht es erstmals in der Saison 2017/18 für die A-Junioren der TSG um etwas. Der DFB-Junioren-Pokal ist nach einer Reform aufgewertet worden. Statt wie bislang nur die Landespokalsieger dürfen nun auch die Vorjahresbesten aus den drei Junioren-Bundesligen teilnehmen. Als Tabellenvierter reichte es auch für die TSG zur Teilnahme an dem Wettbewerb, der 2010 schon einmal von einer Hoffenheimer U19 gewonnen werden konnte. „Der Stellenwert des Pokals ist für uns hoch. Dort können wir mit relativ wenigen Erfolgen viel erreichen“, sagt Rapp.

Jena zuletzt bis ins Finale

Das erste Pflichtspiel kann mit dem Ende der Vorbereitung gleichgesetzt werden. Mit dieser ist der Coach durchaus zufrieden. „Die fünf Wochen sind auf jeden Fall positiv verlaufen. Die Neuen sind gut integriert, und wir haben kaum Verletzte gehabt. Von daher kann es losgehen.“ In den Testspielen gab es Siege gegen den SV Sandhausen und den FC Ingolstadt. Zudem siegte die Rapp-Truppe beim renommierten Bundesliga-Cup in Schwäbisch Hall. Sicherlich der Höhepunkt der Vorbereitung.

Der Gegner aus Jena kann als echte Pokalmannschaft bezeichnet werden. Im vergangenen Jahr schaffte es die Mannschaft von Trainer Georg-Martin Leopold überraschenderweise bis ins Finale in Berlin. Dort zog sie gegen Eintracht Braunschweig allerdings mit 0:3 den Kürzeren. In der Junioren-Bundesliga Nord/Nordost lief es zudem weniger erfolgreich. Als Vorletzter stiegen die Thüringer ab, weshalb sie nun in der Regionalliga Nordost antreten müssen.

Unterschätzen werden die Kraichgauer den FC Carl Zeiss aber nicht, wie Rapp betont. „Sie waren letztes Jahr im Finale und da wollen sie bestimmt wieder hin. Aus meiner Zeit dort weiß ich, dass in Jena eine gute Mentalität herrscht. Da müssen wir dagegenhalten.“

 

FC Carl Zeiss Jena – TSG 1899 Hoffenheim
Freitag, 4. August, 16 Uhr, Amateurstadion Ernst-Abbe-Sportfeld, Jena

 

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