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06.01.2017

Kerem Demirbay: "Nicht viel Substanz verloren"

Kerem Demirbay kam im Sommer 2016 nach Hoffenheim und hat sich schnell zurecht gefunden. Der Mittelfeldspieler überzeugte in den bisherigen Spielen. Kurz nach dem Start ins neue Fußball-Jahr spricht er mit achtzehn99.de über sein Silvester, die Vorbereitung, das erste Liga-Spiel in Augsburg und seine Ziele für den Rest der Saison.

Kerem, wo und wie hast du den Jahreswechsel verbracht?

Kerem Demirbay: Ich habe mit meiner Familie und Freunden in Gelsenkirchen ganz entspannt zuhause gefeiert. Es war das schönste Silvester, dass ich bisher erlebt habe. Bis ein Uhr habe ich nur mit der Familie gefeiert, dann bin ich noch zu Freunden. Alten, guten Freunden aus meiner Kindheit. So um zwei Uhr haben wir uns dann alle zusammen an einen Tisch gesetzt, über früher gesprochen und viel gelacht. Das ging bis sieben Uhr. Sonst war ich an Silvester immer feiern, aber dieses Jahr war viel besser. Es war einfach mega.

Hast du das Bremen-Spiel noch länger mit dir herumgeschleppt oder konntest du richtig abschalten vom Fußball?

Demirbay: Ein, zwei Tage habe ich das Spiel schon noch im Kopf gehabt. Ich war enttäuscht. Wir haben an dem Tag zwei Punkte verloren. Das musste ich erst mal hinter mir lassen, aber dann konnte ich den Urlaub genießen.

Wann hat es in den Füßen wieder gekribbelt?

Demirbay: Das ging recht fix. Ich habe hier noch ein paar Sachen erledigt und bin dann zu meiner Familie gefahren. Alles war ganz ruhig und entspannt, ich habe keinen Fußball angefasst und nur meine Läufe gemacht. Darüber hinaus habe ich sportlich nichts gemacht. Aber nach ein paar Tagen kam etwas Langeweile auf. Fußball ist mein Job, Fußball ist das, was ich Liebe. Ich habe es vermisst, mit den Jungs in der Kabine zusammen zu sein und auf dem Platz zu arbeiten. 

Die ersten Einheiten liegen hinter euch. Wie fühlst du dich und wo steht ihr im Vergleich zum Ende des Jahres?

Demirbay: Ich merke, dass ich trainiert habe. Aber die Pause war recht kurz, wir haben alle unsere Läufe gemacht. Deshalb habe ich rein körperlich nicht viel Substanz verloren. Ich hoffe, dass ich und wir als Mannschaft schnell wieder in einen guten Rhythmus finden.

Am Sonntag steht der erste Test gegen Groningen an. Mit welchen Erwartungen gehst du in die Partie?

Demirbay: Wir wollen das Spiel gewinnen und ich wünsche mir, dass sich keiner verletzt, damit wir als Team gemeinsam durch die Vorbereitung kommen. Das ist wichtig. Taktisch wird unser Augenmerk sicherlich auf dem liegen, was Julian Nagelsmann schon angespochen hat. Wir wollen in der Defensive kompakter und besser werden, dem Gegner weniger Abschlüsse ermöglichen. Die Partie ist eine gute Möglichkeit, dass unter Wettkampfbedingungen zu trainieren. Wir haben wenig Zeit, ehe es wieder losgeht.

Es sind nur 15 Tage. Hast du schon mal an das Spiel in Augsburg gedacht?

Demirbay: Natürlich. Zwei Wochen sind keine lange Zeit. Wir bereiten uns vor, um zu diesem Spiel wieder bei 100 Prozent zu sein. Das ist unser Ziel. Darauf arbeiten wird hin. Deshalb habe ich das Spiel im Kopf. Wir können hier in den kommenden beiden Wochen unter top Bedingungen trainieren. In Deutschland zu bleiben, ist mal etwas anderes, als immer ins Warme zu fliegen. Wir haben in Zuzenhausen alles, was wir brauchen. Jeder kann in seinem eigenen Bett schlafen. Das ist schon gut. 

Was hast du dir für den Rest der Saison vorgenommen?

Demirbay: Ich will da weitermachen, wo ich 2016 aufgehört habe. Ich will der Mannschaft helfen, will Tore schießen und vorbereiten und letztlich mit dem Team erfolgreich sein. Das steht über allem.

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